| 01.09.2026, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Das Kunststoff-Netzwerk Franken e.V. (KNF), Bayreuth, will Kunststoffverarbeiter beim Zugang zum Medizintechnikmarkt unterstützen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Vernetzung von Unternehmen, der Erfahrungsaustausch zu technischen und regulatorischen Anforderungen sowie die Anbahnung branchenübergreifender Kooperationen. Kunststoffe werden in der Medizintechnik unter anderem für Einwegspritzen, Beatmungssysteme und Implantatkomponenten eingesetzt. Für Kunststoffverarbeiter ergeben sich daraus anspruchsvolle Anwendungsfelder. Zu den wesentlichen Anforderungen gehören biokompatible Werkstoffe, hohe Fertigungspräzision, Rückverfolgbarkeit entlang der Lieferkette sowie die Einhaltung regulatorischer Vorgaben wie der europäischen Medical Device Regulation (MDR). Hinzu kommen Anforderungen hinsichtlich Reinheit und Qualitätssicherung. Das KNF sieht insbesondere für Unternehmen mit Kompetenzen in der Präzisionsfertigung und Verarbeitung technischer Kunststoffe Möglichkeiten, zusätzliche Geschäftsfelder in der Medizintechnik zu erschließen. Gleichzeitig gewinnen nach Angaben des Netzwerks Materialinnovationen, Kreislaufwirtschaft und der Einsatz künstlicher Intelligenz in diesem Markt an Bedeutung. Gemeinschaftsstand auf der MedtecLIVE 2026 Einen Schwerpunkt der Aktivitäten bildete die MedtecLIVE 2026 vom 5. bis 7. Mai in Stuttgart. Dort war das Kunststoff-Netzwerk Franken erstmals gemeinsam mit fünf Mitgliedsunternehmen auf einem Gemeinschaftsstand vertreten. Beteiligt waren die Gentner GmbH, Hufschmied Zerspanungssysteme GmbH, Netzsch Gerätebau GmbH, Petek Reinraumtechnik GmbH und Schwindt Digital GmbH. Mit dem gemeinsamen Auftritt sollten insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen ihre Kompetenzen gegenüber Unternehmen aus Medizintechnik, Kunststoffverarbeitung und Zulieferindustrie präsentieren und Kontakte für mögliche Projekte aufbauen. Arbeitskreis für technische und regulatorische Fragestellungen Darüber hinaus bündelt das Netzwerk seine Aktivitäten im Arbeitskreis Medizintechnik. Ziel ist es, die besonderen Anforderungen entlang der Wertschöpfungskette bei der Herstellung von Kunststoffteilen für medizintechnische Anwendungen unternehmensübergreifend zu behandeln. Im Mittelpunkt stehen technische Entwicklungen, regulatorische Anforderungen und praktische Erfahrungen aus den beteiligten Unternehmen. Der Arbeitskreis richtet sich sowohl an bereits in der Medizintechnik tätige Kunststoffunternehmen als auch an Betriebe, die einen Einstieg in diesen Markt prüfen. Weitere Informationen: www.kunststoff-netzwerk-franken.de |
Kunststoff-Netzwerk Franken e.V., Bayreuth
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