| 24.09.2026, 07:42 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Enva erweitert seine Recyclingkapazitäten für ausgediente Kühlgeräte in Großbritannien. Das Entsorgungs- und Recyclingunternehmen investiert weitere 9,5 Mio. GBP in die Infrastruktur und plant am Standort Grantham eine neue Behandlungslinie. Nach Abschluss der laufenden Projekte soll die gesamte britische Verarbeitungskapazität des Unternehmens auf mehr als 2,3 Mio. Kühlgeräte beziehungsweise über 100.000 Tonnen pro Jahr steigen. Neue Linie in Grantham ab 2028 Die neue Anlage in Grantham soll im Februar 2028 vollständig in Betrieb gehen und zusätzliche Kapazitäten von rund 8.000 Tonnen pro Jahr schaffen. Damit steigt die Verarbeitungskapazität des Standorts auf etwa 33.000 Tonnen jährlich. Die Linie ersetzt ältere Technik und wird parallel zur bestehenden Anlage installiert, sodass die Behandlung von Kühlgeräten während der Bau- und Inbetriebnahmephase fortgesetzt werden kann. Die Investition ist Teil eines größeren Ausbauprogramms für die britische Infrastruktur zur Behandlung von Elektro- und Elektronikaltgeräten. Enva reagiert damit auf Engpässe bei der inländischen Behandlung von Kühlgeräten, die den britischen Markt im Jahr 2026 belastet haben. Dartford mit 35.000 Tonnen Jahreskapazität Ein weiterer Baustein ist ein neues Recyclingzentrum im "Crossways Commercial Park" in Dartford. Die rund 124.000 Quadratfuß große Anlage, entsprechend etwa 11.500 Quadratmetern, soll im Februar 2027 den Betrieb aufnehmen. Vorgesehen ist eine Jahreskapazität von rund 35.000 Tonnen Elektroaltgeräten und Kühlgeräten. Nach Angaben des Unternehmens soll die dort eingesetzte Recyclingtechnik mehr als 98 Prozent der Bestandteile von Kühlgeräten zurückgewinnen können. Für die neue Linie in Grantham ist dieselbe Technologie vorgesehen. Enva will damit die Behandlungskapazität innerhalb Großbritanniens erhöhen und den möglichen Export ausgedienter Geräte zur Verwertung auf das europäische Festland reduzieren. Zugleich sollen zurückgewonnene Materialien verstärkt im britischen Wertstoffkreislauf verbleiben. Temporäre Lagerkapazitäten überbrücken Engpässe Bis zur Inbetriebnahme des Standorts Dartford richtet Enva zusätzliche Zwischenlagerkapazitäten in Bury St Edmunds ein. Dort können vorübergehend bis zu 5.000 Tonnen Kühlgeräte gelagert werden. Die Bestände sollen nach Anlaufen der neuen Anlage in Dartford schrittweise verarbeitet werden. Bereits zuvor hatte die britische Umweltbehörde dem Unternehmen erlaubt, am Standort Corby zeitweise bis zu 2.000 Tonnen beziehungsweise rund 50.000 Kühlgeräte zwischenzulagern. Die zusätzlichen Lagerflächen sollen kurzfristig die bestehenden Engpässe in der britischen Behandlungsinfrastruktur abfedern, während gleichzeitig dauerhafte Verarbeitungskapazitäten aufgebaut werden. Weitere Informationen: enva.com |
Enva UK Bidco Ltd, Paisley/Linwood, Vereinigtes Königreich
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