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24.09.2026, 12:30 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten    

Mol: Wiederaufbau der AV3-Rohöldestillation in der Donau-Raffinerie abgeschlossen

Mol hat die Bauarbeiten zur Wiederherstellung der im Oktober 2025 durch einen Brand beschädigten Rohöldestillationsanlage AV3 in der Donau-Raffinerie in Százhalombatta abgeschlossen. Nach Angaben des Unternehmens wurde der Wiederaufbau planmäßig beendet. Im nächsten Schritt folgen Inbetriebnahme, technische Prüfungen und ein schrittweiser Produktionsanlauf. Nach Abschluss dieser Arbeiten soll die Raffinerie wieder ihre volle Verarbeitungskapazität erreichen.

Wiederaufbau nach Brandschaden
Der Brand im Oktober 2025 hatte die AV3-Anlage zur atmosphärischen und Vakuumdestillation von Rohöl erheblich beschädigt. Im Rahmen der Wiederherstellung ließ Mol die betroffene Stahlbetonkonstruktion abreißen und neu errichten. Zudem wurden beschädigte Prozessausrüstungen sowie Steuerungs- und elektrische Systeme instand gesetzt oder ersetzt.

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Zu den Arbeiten gehörten die Installation von 27 neuen Hochleistungspumpen, der Austausch von acht Kilometern Rohrleitungen sowie die Verlegung von rund 100 Kilometern elektrischer Kabel. Das Reparaturbudget belief sich auf insgesamt 18 Mrd. Forint.

Schrittweise Inbetriebnahme im Oktober
Vor der Wiederaufnahme des Betriebs werden die Systeme gespült und Druckprüfungen durchgeführt. Hinzu kommen Funktionsprüfungen der Prozessleittechnik und der sicherheitsrelevanten Einrichtungen. Außerdem werden die erforderlichen Hilfsenergiesysteme angeschlossen und der Betrieb der AV3-Anlage mit den zugehörigen Einheiten der Donau-Raffinerie abgestimmt.

Nach Abschluss der Sicherheits- und Funktionstests soll schrittweise wieder Rohöl in die Anlage eingespeist werden. Der Produktionsanlauf ist für Oktober vorgesehen und erfolgt stufenweise.

Bedeutung für die Raffineriekapazität
AV3 zählt zu den zentralen Rohöldestillationseinheiten der Donau-Raffinerie. Nach dem Brand hatte Mol mit reduzierter Verarbeitungskapazität gearbeitet. Mit der Rückkehr der Anlage soll der Standort in Százhalombatta wieder vollständig betrieben werden können. Damit gewinnt Mol eine wesentliche Verarbeitungskapazität für die Versorgung des ungarischen und regionalen Kraftstoffmarktes zurück.

Weitere Informationen: molgroup.info, www.mol.hu

Mol Group, Budapest, Ungarn

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