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30.09.2026, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten    

Hellweg Maschinenbau: Mahlversuche mit schwierigen Kunststoffen und erweiterter Prozessüberwachung

Besucher des Stands von Hellweg Maschinenbau können auf der Fakuma 2026 ihre eigenen anspruchsvollen Kunststoffe an Mühlen mit Arbeitsbreiten von 230 mm bzw. 600 mm testen - (Bild: Hellweg Maschinenbau).
Besucher des Stands von Hellweg Maschinenbau können auf der Fakuma 2026 ihre eigenen anspruchsvollen Kunststoffe an Mühlen mit Arbeitsbreiten von 230 mm bzw. 600 mm testen - (Bild: Hellweg Maschinenbau).
Hellweg Maschinenbau zeigt auf der Fakuma 2026 zwei betriebsbereite Schneidmühlen für die Zerkleinerung unterschiedlicher Kunststoffabfälle. Besucher können am Stand eigene Materialproben vermahlen lassen. Zum Einsatz kommen Maschinen mit Arbeitsbreiten von 230 mm und 600 mm.

Im Mittelpunkt stehen Anwendungen mit Materialien, die bei der Zerkleinerung besondere Anforderungen stellen. Dazu zählen unter anderem Folien, Hochleistungskunststoffe, technische Fasern und weiche thermoplastische Elastomere (TPE). Nach Angaben des Unternehmens lassen sich auch weiche TPE-Typen ohne zusätzliche Kühlung des Materials oder der Mühle verarbeiten.

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Scherenschnitt für definierte Mahlgutgeometrie
Technische Grundlage der Schneidmühlen ist ein Scherenschnitt, bei dem das Aufgabematerial zwischen Rotor- und Statormessern zerkleinert wird. Ziel ist ein homogenes Mahlgut mit geringem Feinanteil, enger Korngrößenverteilung und möglichst gleichmäßiger, glattkantiger Geometrie. Je nach Auslegung nennt Hellweg Korngrößen zwischen 1 mm und 50 mm.

Die erzeugte Mahlgutqualität ist insbesondere für nachfolgende Recycling- und Aufbereitungsschritte relevant, da Korngröße und Partikelgeometrie Einfluss auf Förder-, Dosier- und Weiterverarbeitungsprozesse haben können. Die auf der Messe vorgesehenen Versuche mit kundenseitig bereitgestellten Materialien sollen die Eignung der Schneidmühlen für unterschiedliche und schwer zu vermahlende Kunststoffe demonstrieren.

Ausbau der digitalen Zustands- und Prozessüberwachung
Ein weiterer Schwerpunkt des Messeauftritts ist die Weiterentwicklung des modularen "Smart Control"-Systems. Die Steuerung kann bei den Schneidmühlen des Unternehmens unter anderem Leistungsaufnahme, Motordrehzahl und Lagertemperaturen erfassen. Betriebsstundenzähler dienen der Überwachung der Einsatzdauer von Messern, Sieben und Keilriemen. Zudem kann das System das Verhältnis zwischen Motorbelastung und Materialdurchsatz überwachen und zur Prozessoptimierung heranziehen.

Auf der Fakuma 2026 zeigt Hellweg zusätzliche Funktionen für die Prozess- und Zustandsüberwachung. Dazu gehört eine Online-Durchflussmessung auf Mikrowellenbasis, die erstmals auf der K 2025 vorgestellt wurde. Sie ermöglicht die Erfassung der Zerkleinerungsleistung über den Zeitverlauf.

Neu auf der Fakuma 2026 ist eine Schwingungsmessfunktion. Sie soll zusätzliche Informationen über den Maschinenzustand liefern und damit die technische Zustandsüberwachung ergänzen.

Fakuma 2026, Friedrichshafen, 12.-16. Oktober 2026, Halle A1, Stand 1005

Weitere Informationen: www.hellweg-maschinenbau.de

Hellweg Maschinenbau GmbH & Co. KG, Roetgen

» insgesamt 43 News über "Hellweg Maschinenbau" im News-Archiv gefunden

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