| 16.12.2008 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Sekundärrohstoffe von weltweiter Wirtschaftskrise unmittelbar getroffen Die negative Entwicklung auf den Sekundärrohstoffmärkten ist noch nicht gestoppt. Eine Beruhigung der Situation kann nach Meinung des bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. (www.bvse.de) nur dann eintreten, wenn die konjunkturelle Entwicklung der Weltwirtschaft eine andere Richtung nimmt. Wie bvse-Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock deutlich macht, gilt diese Einschätzung im Grundsatz für Altpapier, Kunststoffe und Schrotte. Mit besonderer Sorge sieht der Verband, dass die Prognosen führender Wirtschaftsinstitute nicht nur für Deutschland die härteste Rezession seit dem zweiten Weltkrieg mit einem Rückgang des Bruttosozialprodukts von bis zu 2,2 Prozent vorhersagen, sondern auch die wichtigen industriellen Schwellenländer wie Indien, China und die Staaten Südamerikas sich dem Abwärtssog nicht werden entziehen können. Die Märkte für Sekundärrohstoffe sind davon unmittelbar betroffen. Die für die Auslandsmärkte noch Mitte des Jahres angenommenen Wachstumspotenziale müssen unter den gegebenen Umständen nach unten korrigiert werden. Momentan befinde man sich "in einer Spirale nach unten" deren Ende noch nicht absehbar sei. Dennoch gibt es nach Auffassung von Eric Rehbock keinen Grund unter den gegebenen Umständen in eine Art "Schockstarre" zu verfallen. "Wir haben es hier zwar mit radikalen volkswirtschaftlichen Veränderungen zu tun, dennoch werden die Geschäfte nicht zum Erliegen kommen. Die Unternehmen müssen jetzt ihre Kostenstrukturen optimieren und sich durch schnelles und konsequentes Handeln den Marktgegebenheiten anpassen. Ohne Zweifel werden diejenigen besser durch diese schwierige Phase kommen, die ihre Kundenbeziehungen unabhängig von der Marktlage gepflegt und nicht ausgereizt haben." |
Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V., Bonn
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