| 22.09.2009 | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Das Kunststoff-Recyclingunternehmen Fiwaplast GmbH & Co. KG (www.fiwaplast.de) hat kürzlich den Trockenlauf einer neuen Kunststoff-Recyclinganlage (waschen, trocknen, schreddern, regranulieren) am Standort Niederlangen durchgeführt, mit der bald verschmutzte Agrarfolien aus der Landwirtschaft aufbereitet werden sollen. Die Anlage (Bild) soll nun in den nächsten vier Wochen feinjustiert und anschließend mit einem Durchsatz von 1,5 t/h betrieben werden. Das 5,2 Millionen Euro teure Projekt ist eine Eigenkonstruktion der Fiwaplast, bestätigt der Geschäftsführende Gesellschafter des Unternehmens, Thomas Ströer, im plasticker-Interview. Die am Markt angebotenen Technologien konnten den Unternehmer demnach nicht wirklich überzeugen, so dass er mit ortsansässigen Betrieben das „Unikat“ umgesetzt habe. Endabnehmer für das erzeugte Regranulat ist das Partnerunternehmen Lankhorst aus dem niederländischen Sneek, das seine eigene Aufbereitungsanlage am 1. November abschalten will. Lankhorst will sich künftig auf die Herstellung von Produkten aus Recycling-Kunststoffen, wie beispielsweise Parkbänke oder industrielle Produkte für die Stahlindustrie oder den Offshorebereich, konzentrieren. Die seit 2005 im Industriegebiet an der A 31 in Niederlangen ansässige Fiwaplast beschäftigt heute 42 Mitarbeiter. |
Fiwaplast GmbH & Co. KG, Finsterwalde
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