| 14.07.2010 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die EMS-Gruppe, die in den Geschäftsbereichen Polymere Werkstoffe und Feinchemikalien / Engineering weltweit tätig ist und deren Gesellschaften in der EMS-CHEMIE HOLDING AG zusammengefasst sind, erzielte im ersten Halbjahr 2010 nach eigenen Angaben im Vergleich zum Vorjahr einen deutlich höheren Nettoumsatz (+54.4%) und ein mehr als doppelt so hohes Betriebsergebnis (EBIT) (+115.8%). Auch im Vergleich mit den Jahren vor der Finanzkrise erreichten Umsatz und Betriebsergebnis neue Höchstwerte. Der konsolidierte Nettoumsatz im ersten Halbjahr 2010 stieg um 54.4% auf CHF 836 Mio. (541). In lokalen Währungen erhöhte er sich um 58.5%. Das Betriebsergebnis (EBIT) erreichte CHF 154 Mio. (71) und liegt damit 115.8% über Vorjahr. Der EBITDA erhöhte sich auf CHF 180 Mio. (98) und um 82.9% zum Vorjahr. Die EBIT-Marge betrug 18.4% (13.2%), die EBITDA-Marge 21.5% (18.1%). Die starke Absatzentwicklung wirkte sich positiv auf die Ergebnisentwicklung und die Ergebnismarge aus. Belastet sei die Ergebnismarge jedoch durch massiv steigende Rohstoffpreise worden und den im Vergleich zu den ausländischen Währungen starken Schweizer Franken. Deshalb seien Preiserhöhungen bei den Kunden unerlässlich gewesen. Die seit Mitte 2009 spürbare Erholung der weltweiten Nachfrage nach Konsum- und Investitionsgütern setzt sich den Anganen zufolge weiter fort. Die anhaltende Verteuerung auf den Rohstoffmärkten und das verschlechterte Wechselkursverhältnis Euro zum Schweizer Franken werden sich aus Sicht des Unternehmens in den nächsten Monaten nicht entspannen. EMS will seine Strategie der Konzentration auf Spezialitäten im Bereich der Polymeren Werkstoffe und des Ausbaus der weltweiten Marktpositionen unvermindert fortsetzen. Für das Gesamtjahr 2010 erwartet EMS einen deutlich höheren Umsatz und ein deutlich höheres Betriebsergebnis (EBIT) als im Vorjahr. Weitere Informationen: www.ems-group.com |
EMS-CHEMIE HOLDING AG, Domat/Ems, Schweiz
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