| 26.07.2010 | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Steigende Energie- und Rohstoffpreise verändern das Profil von Blasformartikeln signifikant. Einwegverpackungen werden kontinuierlich dünner und leichter. Unter dem Namen "Material- und Ressourceneffienz für Kunststoffhohlkörper (MatRes)" hat die Dr. Reinold Hagen Stiftung gemeinsam mit der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und dem Ingenieurbüro Feuerherm ein Projekt aufgesetzt, das sich besonders mit Verpackungsartikeln unter drei Liter beschäftigt. Bei gleicher Performance und wachsenden Designansprüchen soll ein deutlich geringeres Gewicht gegenüber heutigen Artikeln erreicht werden. Zwei wichtige Einflussgrößen, die Form des Artikels und die verfahrensbedingte Wanddickenverteilung, müssen dafür gleichzeitig betrachtet und optimiert werden. Erreicht werden soll das mit einer neuen partiellen Wanddicken-Steuerung in Kompaktbauweise. Zudem muss im theoretischen Auslegungsprozess (CAE-Techniken/Simulation) eine signifikante Erweiterung geschaffen werden. Die derzeitige Simulationsungenauigkeit muss derart verbessert werden, dass quantitative Aussagen möglich werden und die Branche ihre neuen Produkte vorab auf Machbarkeit und Einsatz im Detail untersuchen kann. Das Projekt zählt zu den von der CheK.NRW-Jury zur Förderung empfohlenen Projekten und startet Ende des Jahres. Weitere Informationen: www.hagen-stiftung.de |
Dr. Reinold Hagen Stiftung, Bonn
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