| 01.09.2010 | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Formholzprofile basieren auf einem neuen Konzept. Es begreift Holz als zelluläres Material, das sich unter Wärme, Druck und Feuchtigkeit leicht zusammen pressen und wieder auseinander ziehen lässt. Auf diese Weise können aus verdichteten Platten abwickelbare Profile hergestellt werden, deren Materialeffizienz gegenüber Vollquerschnitten deutlich besser ausfallen soll. Durch geringfügige Veränderung des Verfahrens lassen sich massive Holzplatten auch zu doppelt gekrümmten Schalen umformen. Optional können Rohre mit Faser- oder Textilien bewehrt und geschützt werden.Gegenüber alternativen Werkstoffen weisen diese Profile nach Angaben der Technischen Universität Dresden eine hohe Tragfähigkeit bei geringem Gewicht auf. Sie sind wirtschaftlich und umweltfreundlich. Das Kohlendioxid-Äquivalent beträgt im Vergleich zu metallischen und mineralischen Materialien nur wenige Bruchteile. Die Verfahren wurden am Institut für Stahl- und Holzbau der TU Dresden entwickelt und patentiert. Zu Beginn dieses Jahres wurden textil- und faserbewehrte Formholzrohre mit dem IKU-Innovationspreis 2010 für Klima und Umwelt in der Kategorie "Umweltfreundliche Technologien" ausgezeichnet, der vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit sowie dem Bund der Deutschen Industrie erstmals vergeben wurde. Die Technische Universität Dresden präsentiert auf der Composites Europe 2010 diese faser- und textilbewehrten Formholzprofile. Weitere Informationen: www.forschung-fuer-die-zukunft.de, www.tu-dresden.de Composites Europe 2010, 14.-16.9.2010, Essen, Halle 5, St. C61 |
Technische Universität Dresden, Forschungsförderung/Technologietransfer, Dresden
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