| 13.08.2010 | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Borealis, ein führender Anbieter innovativer Lösungen in den Bereichen Basischemikalien und Kunststoffe, gibt für das zweite Quartal 2010 einen Nettogewinn von EUR 92 Millionen bekannt. Das bedeutet eine weitere Steigerung im Vergleich zu EUR 54 Millionen im ersten Quartal dieses Jahres sowie im Vergleich zum zweiten Quartal des Vorjahres mit einem Nettogewinn von EUR 35 Millionen. Die Nettoverschuldung nahm im Verlauf des zweiten Quartals aufgrund höherer Margen ab. Die Verschuldungsquote belief sich Ende Juni 2010 auf 44 %, eine leichte Steigerung im Vergleich zur Schlussbilanz des Vorjahres (43 %). Damit liege Borealis aber weiterhin im Zielbereich von 40-60%, heißt es weiter. Die Rohstoffpreise sind nach einem Höchststand im April wieder gesunken, während die Polyolefinpreise weiter anstiegen und damit auch bessere Margen erzielten. Der europäische Polyolefin-Absatz entspreche den Verkaufszahlen der vergangenen Jahre. Im Vergleich zum ersten Quartal 2010 sei der Absatz von Borealis in den meisten Marktsegmenten gestiegen. Der Bereich Basischemikalien leistete einen positiven Beitrag zum Ergebnis mit Absatzsteigerungen und verbesserten Margen im Rohstoff- und Olefingeschäft. Auch der Bereich Melamin- und Pflanzennährstoffe verzeichnete im Vergleich zum ersten Halbjahr 2009 gestiegene Absatzmengen und eine höhere Profitabilität. Auf Basis seiner soliden Finanzlage und mit den beiden Eigentümern IPIC und OMV im Hintergrund setzt Borealis auch weiterhin auf Investitionen in all seinen Regionen und Segmenten. Im Nahen Osten startete wie geplant die Inbetriebnahme-Phase des Borouge 2 Projekts von Borealis‘ Joint-Venture Borouge. Der neue, hochmoderne Ethan-Cracker, die Olefin Conversion Unit und die Polyethylen-(PE) Anlage wurden bereits erfolgreich in Betrieb genommen. Auch die Polypropylen-(PP)Einheit, die erste überhaupt am Standort, soll demnächst den Betrieb aufnehmen. Wenn Borouge 2 planmäßig läuft, will Borouge über eine Produktionskapazität von 2 Millionen Tonnen Polyolefine pro Jahr verfügen. Für das Mega-Projekt Borouge 3 in Abu Dhabi wurden im vergangenen Quartal Verträge im Wert von USD 3,7 Milliarden vergeben und damit Meilensteine für die Erweiterung der Produktionskapazität auf 4,5 Millionen Tonnen bis Ende 2013 gesetzt. Darüber hinaus feierte Borouge den Spatenstich für sein Innovationszentrum in Abu Dhabi und die Einweihung seiner ersten Compound-Produktionsanlage in China. Borouge gab außerdem Pläne zur Errichtung einer zweiten Compound-Anlage bis 2012 bekannt. Borealis will gleichzeitig auch die Investitionen in seine europäischen Anlagen fortsetzen. Im Laufe der nächsten drei Jahre sollen EUR 145 Millionen in die Melamin- und Pflanzennährstoffproduktion in Linz, Österreich, investiert werden. Gleichzeitig soll die interne Effizienz und Profitabilität des Standorts gesteigert werden. Die neue LDPE-Anlage in Stenungsund, Schweden, wurde in Betrieb genommen und am 2. Juni offiziell eröffnet. Die über EUR 400 Millionen teure Investition soll die Position von Borealis auf dem wachsenden Draht- und Kabel-Markt weiter stärken. Im Mai 2010 kündigte Borealis die Teilnahme an der K 2010 an. Borealis wird dort unter dem Motto „Creating New Horizons – Capability, Commitment, Care“ gemeinsam mit Borouge und zum ersten Mal mit NOVA Chemicals auftreten, als drei unabhängigen Unternehmen, die im Eigentum von ADNOC, IPIC und OMV stehen. „Unsere Start-ups in Europa und im Nahen Osten machen gute Fortschritte. Das macht uns zuversichtlich für die Zukunft.”, erklärt Borealis Vorstandsvorsitzender Mark Garrett. “Vorerst müssen wir jedoch vorsichtig bleiben, da die Weltwirtschaft nach wie vor volatil ist. Dank unserer Liquidität und unserer Eigentümer können wir unsere Investitionen in Europa und im Nahen Osten fortsetzen. Gleichzeitig werden wir auch weiterhin einen Fokus auf Operational Excellence legen und natürlich auf Sicherheit, die zu jedem Zeitpunkt höchste Priorität hat.” Weitere Informationen: www.borealisgroup.com |
Borealis AG, Wien, Österreich
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