| 25.03.2011, 06:02 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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![]() Michael Schreiter (l.) und Sebastian Weise testen im Versuchsfeld der Professur Fördertechnik der TU Chemnitz eine neuartige Gleitförderkette aus Kunststoff, deren langlebige Kettenglieder helfen, künftig im Vergleich zu herkömmlichen Lösungen Antriebsenergie einzusparen. (Foto: Frank Rasch) "Durch neue Beschichtungen auf der Kettenoberfläche wird zum einen der Verschleiß vermindert und zum anderen der Reibwert verringert", versichert Sebastian Weise von der Professur Fördertechnik der TU Chemnitz und ergänzt: "Dafür wurden amorphe Kohlenstoffschichten und Kohlenstoff-Stickstoffschichten im Magnetron-Sputter-Verfahren auf typische, polymere Kettenwerkstoffe aufgebracht. Abhängig vom verwendeten Substrat hafteten die Schichtwerkstoffe sehr gut auf dem polymeren Untergrund." Erste Reibungs- und Verschleißuntersuchungen bestätigen langzeitstabile Reibwerte und einen sehr guten Verschleißschutz der Beschichtungen. "Um die Einlegeteile der Kettenglieder herzustellen, werden thermoplastische Faserhalbzeuge unter Temperatureinfluss auf einen Kern aufgewickelt. Dabei kommen Glas- und Kohlefasern, aber auch Metalldrähte - jeweils in Kombination mit verschiedenen Kunststoffen - zum Einsatz", sagt Michael Schreiter von der Professur Strukturleichtbau und Kunststoffverarbeitung. Die so entstandenen formstabilen Strukturen werden im Spritzgießverfahren in die Kettenglieder integriert. Weitere Informationen zu dieser Forschungsarbeit des Chemnitzer Spitzentechnologieclusters eniPROD erhalten Interessenten auf der Hannover Messe 2011 auf dem Messestand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (Halle 2, Stand D30). Weitere Informationen: www.eniprod.tu-chemnitz.de, www.tu-chemnitz.de HANNOVER MESSE 2011, Hannover, 4.-8.4.2011, Halle 2, Stand D30 |
Technische Universität Chemnitz, Chemnitz
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