| 08.04.2011, 13:13 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Auf Grundlage der weltweiten Erholung der Automobilindustrie im Geschäftsjahr 2010 konnte die POLYTEC GROUP eine wesentliche Steigerung ihres Konzernumsatzes erzielen. Die für den Konzern bedeutenden Absatzmärkte entwickelten sich dabei unterschiedlich. In Summe konnte ein deutlicher Umsatzanstieg von 26,9 % oder EUR 163,1 Mio. auf EUR 770,1 Mio. erreicht werden, teilt das Unternehmen mit. Das Konzernergebnis konnte im Vergleich zur Umsatzausweitung überproportional gesteigert werden. So wurde das EBITDA 2010 auf EUR 54,3 Mio. mehr als verfünffacht. In Relation zum Umsatz ergibt sich daraus eine EBITDA Marge von 7,0%. Die erfreuliche Ergebnisentwicklung sei - neben den deutlich gestiegenen Produktionsmengen - auch auf die konsequente Umsetzung von Struktur- und Vertriebsmaßnahmen im gesamten Konzern zurückzuführen, erläutert das Unternehmen. Der Entwicklung des EBITDA folgend, erhöhte sich auch das EBIT im Vorjahresvergleich von EUR -30,2 Mio. auf EUR 27,2 Mio. Es enthält im abgelaufenen Geschäftsjahr keine wesentlichen Sondereffekte, heißt es weiter. Das Konzernergebnis lag bei EUR 25,6 Mio. Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von EUR 1,12. Die Nettofinanzverbindlichkeiten reduzierten sich zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2010 im Vergleich zum Vorjahr um EUR 43,2 Mio. auf EUR 26,7 Mio. Neben der positiven Geschäftsentwicklung trugen der Verkauf der POLYTEC Composites Italia S.r.I. (Siehe auch plasticker-News vom 11.1.2011) mit rund EUR 3 Mio. sowie die Veräußerung des 10%-Aktienpaketes der Grammer AG um rund EUR 12 Mio. zu dieser Reduktion bei. Die Kennzahl Nettofinanzverbindlichkeiten zu EBITDA von 0,5 würde, verglichen mit den entsprechenden Werten der Vorperioden, die positive Entwicklung des Konzerns deutlich widerspiegeln. Ergebnisausblick des Konzerns Für das Geschäftsjahr 2011 geht das Management der POLYTEC GROUP trotz der zum Jahresende 2010 erfolgten Abgabe der POLYTEC Composites Italia S.r.l., die 2010 mit rund EUR 30 Mio. zum Konzernumsatz beigetragen hat, von einem leichten organischen Umsatzwachstum aus. Das Betriebsergebnis werde voraussichtlich erneut überproportional zum Umsatz wachsen. Dies sei auf die weiterhin konsequente Umsetzung von operativen Strukturmaßnahmen und die daraus folgende Erhöhung der Produktivität und Senkung der Kosten (Fixkostendegression) sowie auf die allgemein gute Konjunkturerwartung zurückzuführen. Auf Grundlage des anhaltenden Trends zur Konsolidierung in der Automobilzulieferindustrie prüft das Management parallel dazu Möglichkeiten, zusätzlich auch Chancen für Akquisitionen zu nutzen. Weitere Informationen: www.polytec-group.com |
Polytec Holding AG, Hörsching, Österreich
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