| 04.05.2011, 06:09 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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![]() Mit dem Compoundierextruder ZSK 70 Mc18, dem auf der K 2010 vorgestellten neuesten Modell der ZSK-Baureihe, wird Comai seine Masterbatchproduktion um rund 10.000 t/a steigern. Bild: Coperion, Stuttgart Zwei Gründe seien maßgebend gewesen für die Kaufentscheidung, wie Antonio Sedan, Geschäftsführer von Comai, erläutert: „Erstens haben wir seit 1999 durchweg positive Erfahrungen mit inzwischen drei Compoundierextrudern der ZSK-Baureihe gesammelt. Besonders schätzen wir die hohe Zuverlässigkeit der Maschinen und die hohen Standzeiten der auf Verschleiß beanspruchten Teile. Zweitens werden wir mit dem ZSK 70 Mc18 eine deutlich höhere Compoundierleistung erreichen und Produktwechsel schneller und mit geringerem Reinigungsaufwand als bisher durchführen können. Dadurch wird unsere Masterbatch-Produktion noch kostengünstiger, und wir können flexibler auf die Wünsche unserer Kunden oder auf kurzfristige Anforderungen des Markts reagieren.“ Für Coperion belegt die Bestellung nach eigenen Angaben, dass die neue Baureihe ZSK Mc18 die aktuellen und künftigen Anforderungen von Comai als Masterbatch-Hersteller erfülle. Maßgebend für den erhöhten Durchsatz bei verbesserter Masterbatch-Qualität seien die Optimierungen im Verfahrensteil. Die in die Gehäuse eingeschrumpften Büchsen, der Einsatz von Heizpatronen, das optimierte Kühlsystem sowie die überarbeitete Temperaturregelung würden den Energiebedarf senken. Darüber hinaus sollen diese Maßnahmen den Wärmehaushalt im Verfahrensteil verbessern sowie die gesamte Thermodynamik des Aufbereitungsprozesses. Beim ZSK Mc18 sei durch das neue Design die Zugänglichkeit weiter verbessert. Dies mache eine besonders schnelle und einfache Reinigung möglich. Dazu verringern die Schnellwechsel-Einrichtungen die Rüst- und Umbauzeiten. Dies sei gerade bei der Produktion von Masterbatch ein wesentlicher Vorteil, weil häufigere Wechsel bei Farben und Additiven und selbst beim Basismaterial unvermeidlich seien. Außerdem würden kurzfristige Bestellungen immer wieder zu Abweichungen von der längerfristigen Planung zwingen. Die Schneckenelemente im neuen ZSK Mc18 weisen dasselbe Durchmesserverhältnis auf wie im ZSK MEGAcompounder PLUS (Da : Di = 1,55). Daher sei das Scale-up der Produktionsparameter von den bisher eingesetzten auf den neuen Compoundierextruder problemlos möglich. Dies vergrößere die Flexibilität beim Einsatz der verschiedenen Compoundierextruder für dieselbe Anwendung. Für die kurzfristige Unterstützung mit Serviceleistungen und die rasche Lieferung von Verschleiß- und Ersatzteilen ist die Coperion Gesellschaft in Brasilien zuständig. Weitere Informationen: www.coperion.com |
Coperion GmbH, Stuttgart
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