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24.08.2011, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute    

Lanxess: 80 Jahre Zinkoxid – längst mehr als ein Gummi-Additiv

Zinkoxid, vor acht Jahrzehnten erstmals im Uerdinger Chemiepark hergestellt als Hilfsmittel für die Kautschukproduktion, hat sich zu einer Spezialchemikalie mit breitem Einsatzspektrum entwickelt: Von Anwendungen in Keramiken über verschiedene Bereiche in Elektronik, Home und Personal Care bis zu speziellen Pharma- und UV-Schutz-Anwendungen gewinnen Zinkoxid-Produkte aufgrund der speziellen Eigenschaften zunehmend an Bedeutung.

Anders als bei vielen anderen Herstellern stellt Lanxess nach eigenen Angaben Zinkoxid aktiv und Zinkoxid transparent – eher ein Zink-Carbonat – nicht in einem klassischen Röst- sondern nach einem kombinierten Fällungs- und Calcinierverfahren her. Resultate seien neben einer hohen Qualitätskonstanz deutlich größere spezifische Oberflächen (50 bis 60 m2/g) und eine für viele Anwendungen bessere Korngröße-Verteilung. Darüber hinaus kann der geringe Gehalt an Schwermetall-Verunreinigungen ein entscheidendes Argument sein.

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Zinkoxid erobert sich erst seit vergleichsweise kurzer Zeit Anwendungen abseits der Kautschukbranche. Bemerkenswert, denn im Prinzip hat sich an der Herstellungs-Methode seit Beginn im Jahr 1931 wenig geändert: Die Rohstoffe werden in der Uerdinger World-Scale-Anlage gereinigt und in einem nasschemischen Verfahren in Form des Zink-Carbonats isoliert und in Öfen zu den jeweiligen Endprodukten geglüht. Das Verfahren erlaubt es, die Eigenschaften des Produkts zu steuern und auf die speziellen Bedürfnisse der jeweiligen Anwendung zuzuschneiden.

Weitere Informationen: lanxess.com

Lanxess AG, Leverkusen

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