| 04.04.2012, 06:12 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Im ersten Quartal 2012 haben sich die Rohstoffpreise für Kunststoffverpackungen teilweise über 30 Prozent verteuert, meldet die Industrievereinigung Kunststoffverpackungen. Und ein Ende dieser Preisspirale sei noch nicht absehbar. Mittlerweile sind für April weitere drastische Preiserhöhungen durch die Rohstoffhersteller angekündigt worden. Diese erneute Verteuerung bestätigt die aktuelle IK-Konjunkturtrend-Umfrage. Danach rechnen über 80 Prozent der befragten IK-Mitglieder mit einem weiteren Rohstoffpreisanstieg im zweiten Quartal 2012. Auch die Versorgungssicherheit scheint bei einigen Rohstoffen nicht immer gewährleistet zu sein. Fast zwei Drittel der Befragten sind im ersten Quartal 2012 mit Lieferengpässen bei den Rohstoffen konfrontiert worden. 43 Prozent haben in diesem Zusammenhang eine oder mehrere Force-Majeure-Meldungen von ihren Vorlieferanten erhalten. Nach Ansicht von IKHauptgeschäftsführer Ulf Kelterborn bestehen durchaus Zweifel am rechtlichen Bestand etlicher dieser Force-Majeure-Meldungen. In einigen Fällen wird auf technisch bedingte Ausfälle verwiesen, bei denen eine unerwartete äußere Einwirkung nicht ersichtlich ist. Der IK-Konjunkturtrend zeigt aber auch, dass die Unternehmen ihre wirtschaftliche Entwicklung im zweiten Quartal positiv bewerten. Rund 30 Prozent der Unternehmen erwarten höhere Umsätze, 52 Prozent gehen zumindest von einer gleichbleibenden Situation aus. Auch die Exportentwicklung wird besser beurteilt als im ersten Quartal. Weitere Informationen: kunststoffverpackungen.de |
IK - Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V., Bad Homburg
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