| 18.05.2012, 06:03 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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PHB, ein kristallines Biopolyester mit thermoplastischen Eigenschaften, gilt als das am weitesten verbreitete Polymer der Gruppe der Polyhydroxyalkanoate (PHA). Biomer hat eine Reihe von PHB-Formulierungen für technische Anwendungen entwickelt, aber wegen Fogging und Geruch können diese im Innenbereich von Autos bislang nicht eingesetzt werden. Im EU Projekt ECOplast, in dem Autozulieferer, Forschungsinstitute, Compoundierer und Rohstoffhersteller Werkstoffe für den Einsatz im Automobilbau erforschen, sind die Substanzen, die für den Geruch und das Fogging verantwortlich sind, identifiziert und teils ersetzt und teils eliminiert worden. Die neue Formulierung, das Biomer®P304, ist in den meisten mechanischen Eigenschaften dem Biomer®P226 sehr ähnlich. Biomer®P226 wird in technischen Anwendungen, besonders in der Pyrotechnik eingesetzt. Die Spritzgusstype Biomer®P304 ist derzeit im Pilotmaßstab erhältlich. Mit Biomer®P304 wird im Rahmen des Projektes versucht, ein Verfahren zur kontinuierlichen Produktion von Langfaserkompositen (Naturfasern) zu entwickeln. Diese zeigen eine überragende Schlagzähigkeit. Die entsprechenden Platten können thermoverformt werden ohne dass die Schlagzähigkeit verloren geht. Biomer konzentriert sich auf die Entwicklung und Produktion von PHB für technische Teile. ECOplast wird finanziert durch die European Kommission innerhalb des 7. Rahmenprogramms. Weitere Informationen: www.biomer.de, ctag.com, www.aimplas.es |
Exploitation and Dissemination Management, ECOplast project
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