| 14.09.2012, 06:03 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der russische Kunststoffverarbeiter iPlast hat am Dienstag am Standort Nizhnekamsk in Tatarstan eine neue Spritzgießanlage des österreichischen Branchenausrüsters Engel offiziell in Betrieb genommen. Laut Pressemitteilung wohnte der Präsident Tatarstans, Rustam Minnikhanov, der Zeremonie als Ehrengast bei. Den Angaben zufolge verfügt die Maschine über eine Schließkraft von 5.500 Tonnen und ist damit die größte ihrer Art in Russland und der GUS. Das Unternehmen wird auf der neuen Anlage Abfallcontainer mit einem Fassungsvermögen von 1.100 Litern produzieren. Dabei sollen jährlich etwa 7.000 Tonnen Polyethylen (PE) verarbeitet werden. Die Kosten für die Spritzgießanlage beliefen sich der Mitteilung zufolge auf 468 Mio. RUB (11,5 Mio. EUR). Langfristig rechnet iPlast durch diese Investition mit einem Umsatz von bis zu 1 Mrd. RUB (25 Mio. EUR) pro Jahr. iPlast ist der führende russische Hersteller von großen Kunststoffbehältern für den Einsatz in der Industrie und im Transportsektor. Das Unternehmen verfügt in Nizhnekamsk über mehr als 20.000 m² Produktions- und Lagerfläche und beschäftigt mehr als 500 Mitarbeiter. Im Jahr 2011 hat iPlast insgesamt 42.000 Tonnen Kunststoffe verarbeitet, für das laufende Jahr ist eine Steigerung auf 47.000 Tonnen vorgesehen. Der Umsatz des Unternehmens belief sich 2011 laut Medienberichten auf 4,6 Mrd. RUB (113 Mio. EUR). Weitere Informationen: iplast.com, www.engelglobal.com Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Russland
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