| 17.05.2013, 06:11 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Über den Folienhersteller Neoplastik GmbH, Braunschweig, hat das Amtsgericht Braunschweig am 23. April 2013 das vorläufige Insolvenzverfahren angeordnet. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Stefan Ebeling von der Kanzlei Schulte & Prasse in Braunschweig bestellt. Als Gründe für die Schwierigkeiten des Unternehmens nannte Ebeling die problematische Markt- und Ertragssituation. Bei Neoplastik sind ca. 55 Mitarbeiter beschäftigt. Bisher habe es von Seiten der Insolvenzverwaltung keine Kündigungen gegeben, bei planmäßigem Verlauf soll es auch bis zur Eröffnung des Verfahrens keine Entlassungen geben; die weitere Vorgehensweise hänge vom Erfolg der Sanierungsbemühungen ab. Das Insolvenzverfahren soll laut Ebeling voraussichtlich zum 1. Juli 2013 eröffnet werden. Vorgesehen sei, mit der bisherigen Auslastung bis Ende Juni weiter zu produzieren. Die Aussichten auf eine Fortführung des Geschäfts ließen sich noch nicht abschließend beurteilen. Neoplastik wurde 1956 gegründet und fokussiert sich seit 2008 nach der Abspaltung des Spritzgussbereichs auf die Folienverpackung. Im Jahr 2009 erfolgte die Übernahme durch die Ahrbach Beteiligungsgesellschaft mbH, Heiligenroth. Über Neoplastik Neoplastik ist Hersteller von Verpackungsfolien aus Polyethylen. Von der Extrusion (Mono- und Coextrusion) über den Flexodruck und die Kaschierung bis hin zur Konfektion fertiger Beutel und Säcke kommen sämtliche Produktionsschritte zum Einsatz. Gefertigt werden u.a. Automatenfolien, bedruckte Flachfolien, FFS-Folien, Automatenschläuche, Stiftstapelbeutel, Seitenfaltenbeutel, Flachbeutel, Schrumpfhuben und Kanistersleeves. Abnahmesegmente sind die Lebensmittelindustrie mit Schwerpunkten in den Bereichen Tiefkühlkost, Backwaren, Reis und Getreideprodukte, die Bereiche Tiernahrung und Gartenprodukte, Hygieneprodukte sowie technische Anwendungen. Weitere Informationen: www.ahrbach.de, www.neoplastik.de, www.ra-sp.de |
Neoplastik GmbH, Braunschweig
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