| 22.01.2015, 06:10 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der japanische Kunststoffhersteller JSP Corp. plant in China und Thailand die Errichtung neuer Werke zur Produktion von expandiertem Polypropylen (EPP). Laut Unternehmensangaben soll am Standort Wuhan in der zentralchinesischen Provinz Hubei eine Anlage mit einer Jahreskapazität von 3.000 Tonnen EPP der Marke ARPRO / P-Block entstehen. Auf einem 2,1 ha großen Grundstück ist dazu die Errichtung einer knapp 8.000 m² großen Produktionshalle vorgesehen, in der im Januar 2017 mit zunächst 30 Mitarbeitern die Produktion anlaufen soll. JSP plant in Wuhan die Investition von rund 1,2 Mrd. JPY (8,8 Mio. EUR). Mit dem Werksbau reagiert JSP auf die wachsende Nachfrage in der chinesischen Automobilindustrie sowie bei Haushaltsgeräteherstellern und Verpackungsmittelproduzenten. Bislang produziert das Unternehmen in China bereits EPP an den Standorten Wuxi (Provinz Jiangsu), Dongguan (Provinz Guangdong) und Chongqing. In Thailand plant JSP den Bau eines kleineren EPP-Werks im Industriepark Asia Industrial Estate in Map Ta Phut, etwa 30 km östlich von Bangkok. Für 600 Mio. JPY (4,4 Mio. EUR) werden dort auf einem 1,4 ha großen Grundstück ein Werk mit einer Fläche von 3.500 m² sowie Anlagen mit einer Kapazität von 1.800 Tonnen ARPRO / P-Block im Jahr errichtet. Der Produktionsstart ist mit vorerst zehn Mitarbeitern bereits im Januar kommenden Jahres vorgesehen. Der steigende Bedarf an EPP in Thailand und anderen ASEAN-Staaten wird bislang von der JSP-Tochter in Singapur gedeckt. Mit dem neuen Werk in Map Ta Phut will das Unternehmen nun die Belieferung der Kunden effizienter gestalten und den Service verbessern. Die in Tokio ansässige JSP Corp. ist ein führender Hersteller von expandierten Kunststoffen. Für das im März zu Ende gegangene Geschäftsjahr 2013/2014 berichtet das Unternehmen Umsätze von 112,1 Mrd. JPY (818 Mio. EUR) und einen Nettogewinn in Höhe von 4,4 Mrd. JPY (32 Mio. EUR). Weitere Informationen: www.jsp.com |
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