| 28.09.2016, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Unter dem Aspekt der Rückverfolgbarkeit wird die individuelle Kennzeichnung von Spritzgussprodukten immer wichtiger. Da manuelle Methoden bei der Markierung und Serialisierung dreidimensionaler Teile an ihre Grenzen stoßen, präsentiert Rea Jet auf der K 2016 ein neues Laserverfahren, das mit lasersensitiven Additiven von Merck kombiniert wird.Diese Additive werden dem Kunststoffgranulat beigemischt und verteilen sich beim Spritzguss homogen in der geschmolzenen Masse. Der Faserlaser "Rea Jet FL" erzeugt dann auf der Produktoberfläche ein Farbumschlag und die kantenscharfe, kontrastreiche Kennzeichnung mit Text, Grafik oder Codes wird sichtbar. Diese automatisiert lesbaren Codes sind laut Anbieter als Grundlage für die Optimierung von Prozessen in der Fertigung und Logistik von Bedeutung. Auf seinem Messestand zeigt das Unternehmen außerdem die Kennzeichnung von Komponenten per Direct Part Marking. Alle Teile können so per Laser dauerhaft mit Data Matrix Codes serialisiert werden. Als Unikate sind sie dann während der Produktion und im anschließenden Einsatz jederzeit identifizier- und nachverfolgbar. Eventuelle Rückrufaktionen sollen dadurch gezielt erfolgen können und überschaubar bleiben. Darüber hinaus dient die individuelle Kennzeichnung mit variablen Daten auch dem Plagiatschutz. Den Angaben zufolge kann der flexible Laser auch Bereiche wie Vertiefungen kennzeichnen, die normalerweise unzugänglich sind. Zur Beschriftung glatter, nicht saugender Oberflächen mit Tinte hat das Unternehmen den Thermo Inkjet Codierer "Rea Jet HR" im Programm. Er kennzeichnet Kunststoffe berührungsfrei, haftfest und hochauflösend. Dank der bewährten Kartuschentechnologie von HP soll er wartungsfrei, sparsam im Verbrauch und auch nach längerem Stillstand sofort startklar sein. Mit einer Schreibgeschwindigkeit von bis zu 762 m/min gilt er den weiteren Angaben zufolge als schnellster Drucker seiner Klasse. Dadurch, dass der "Rea Jet HR" keine lösemittelhaltigen Tinten und Verdünner benötige, sei er zudem eine saubere, umweltfreundliche und kostengünstige Alternative zu vielen Inkjet Kleinschriftdruckern. Die Sparte Rea Verifier hat sich auf die Qualitätsprüfung maschinenlesbarer Codes durch optische Messung spezialisiert. Vor Ort wird die Analyse von Barcodes (1D) und Data Matrix Codes (2D) auf dreidimensionalen Produkten mit dem Rea VeriCube demonstriert. Weitere Informationen: www.rea-jet.de K 2016, 19.–26.10.2016, Düsseldorf, Halle 4, Stand C60 |
Rea Elektronik GmbH, Mühltal
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