| 21.11.2006 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Vinnolit GmbH & Co. KG, Ismaning, (www.vinnolit.de) rüstet bis 2011 ihre Elektrolysen in Gendorf und Knapsack schrittweise auf die umweltfreundliche Membrantechnologie um. Damit verbunden ist eine Erweiterung der Chlorkapazität auf insgesamt 430.000 Tonnen/Jahr und ein Schließen der bisherigen Chlorlücke in Gendorf. Eine wesentliche Voraussetzung für den Ausbau und die Umrüstung der Chloranlage in Gendorf ist die, Anfang November 2006 bekanntgegebene, Entscheidung zum Bau der Ethylen-Pipeline-Süd (EPS). Der Bau der EPS, an der Vinnolit mit etwa 11% beteiligt ist, sichert die langfristige Versorgung der Unternehmen im Bayerischen Chemiedreieck mit Ethylen. Im jetzt beschlossenen ersten Schritt der Chlorkonversion werden ca. 45 Mio. Euro in den Bau einer neuen Membranelektrolyse (Bild) in Gendorf, mit einer Kapazität von 90.000 Tonnen/Jahr, investiert. Im Gegenzug wird die Amalgamkapazität in Knapsack um 60.000 Tonnen/Jahr verringert. Im zweiten Schritt ist dann die vollständige Umrüstung der noch verbliebenen Amalgamkapazität in Gendorf und Knapsack, mit einem Investitionsvolumen von ca. 55 Mio. Euro, vorgesehen. „Nach dem Beschluss zum Bau der Ethylen-Pipeline Süd setzen wir auf weiteres Wachstum bei unseren Vorprodukten und schließen zugleich die bisherige Chlorlücke in Gendorf. Dies bedeutet, dass Vinnolit mit Gendorf und Knapsack mittelfristig über zwei große Monomerstandorte mit ausbalancierten Kapazitäten in allen Produktionsstufen verfügt“, so Geschäftsführer Dr. Josef Ertl. Nicht zu vernachlässigen ist auch die Umweltrelevanz des Projekts: „Das moderne Membranverfahren benötigt pro Tonne Chlor 24% weniger elektrische Energie als das Amalgamverfahren“, betont Geschäftsführer Dr. Ralph Ottlinger „damit leistet Vinnolit einen deutlichen Beitrag zur Verminderung des CO2-Ausstoßes.“ |
Vinnolit GmbH & Co. KG, Ismaning
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