| 13.01.2017, 11:36 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Das niederländische Recyclingunternehmen Coolrec hat kürzlich in Emmen in der Provinz Drente eine neue Compoundieranlage für recycelte Kunststoffe eröffnet. Laut Pressemitteilung produziert die Anlage Kunststoffgranulate nach individuellen Kundenspezifikationen, geliefert wird direkt an Hersteller von Verbrauchsgütern. Coolrec verarbeitet in Emmen Kunststoffe, die durch das Recycling entsorgter Elektrogeräte am Unternehmensstandort Walwijk gewonnen werden. Vorgesehen ist eine Jahresproduktion von rund 10.000 Tonnen Granulat. Bei den in Walwijk gereinigten und aufbereiteten Kunststoffen handelt es sich der Aussendung zufolge in erster Linie um Polyethylen, Polypropylen, Polystyrol und ABS. "Diese hochwertigen Sekundärrohstoffe haben genau die gleichen Eigenschaften wie Primärmaterialien, sind aber deutlich nachhaltiger", erklärte der Geschäftsführer von Coolrec, Arjen Wittekoek. Die neue Anlage in Emmen firmiert als Coolrec Plastics Compounding und ging aus dem dortigen Standort des Recyclingunternehmens Inverko Compounding hervor, das im vergangenen Jahr vom Coolrec-Mutterkonzern Van Gansewinkel übernommen wurde. Zur Höhe der Investitionen in die neue Compoundieranlage wurden keine Angaben gemacht. Coolrec-Chef Wittekoek kündigte in der aktuellen Aussendung allerdings für die Zukunft weitere Investitionen in die Entwicklung des Standorts an. Coolrec gehört nach eigenen Angaben zu den Marktführern im Bereich Recycling von elektrischen Geräten und Elektronikprodukten. Das Unternehmen ist außer in den Niederlanden auch in Belgien, Deutschland und Frankreich aktiv. Zur Unternehmensgruppe Van Gansewinkel gehört neben Coolrec auch der Glasrecycler Martha mit Standorten in den Niederlanden, Belgien, Frankreich, Portugal und Ungarn. Van Gansewinkel setzt mit insgesamt etwa 4.350 Mitarbeitern jährlich rund eine Mrd. Euro um. Weitere Informationen: www.coolrec.com |
Coolrec Plastics Compounding, Walwijk, Niederlande
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