| 10.10.2017, 06:08 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der belgische Chemiekonzern Solvay kündigt den Ausbau seiner Kapazitäten für die Produktion von Sulfonpolymeren an. Laut Pressemitteilung errichtet der Konzern dazu am indischen Standort Panoli ein neues Werk für Polyethersulfon (PESU). Die vollständige Inbetriebnahme der neuen Anlagen ist für Mitte 2019 geplant. Darüber hinaus ist an den US-amerikanischen Solvay-Standorten Marietta (Ohio) und Augusta (Georgia) die Erweiterung und Optimierung bestehender Anlagen für die Sulfonpolymer-Produktion vorgesehen. Augusto Di Donfrancesco, Chef der Konzernsparte Specialty Polymers Global, erklärte in der Aussendung: "Die geplante Erweiterung festigt die führende Marktposition von Solvay im Segment für Sulfonpolymere, das einen Nachfrage-Boom in wachstumsstarken Branchen wie Wasseraufbereitung und Gesundheit verzeichnet." Insgesamt sollen die Kapazitäten von Solvay für Sulfonpolymere innerhalb von fünf Jahren um mehr als 35 Prozent steigen. Zu den mit den Erweiterungsvorhaben verbundenen Investitionen machte der Konzern bislang allerdings keine Angaben. Sulfonpolymere sind thermoplastische Hochleistungskunststoffe, die außer in der Wasseraufbereitung u.a. auch in der Automobilindustrie, im Bausektor und in der Elektronikindustrie verwendet werden. Das Portfolio von Solvay in diesem Segment umfasst Polysulfon (PSU) der Marke Udel, Polyethersulfon (PESU) der Marke Veradel und Polyphenylensulfon (PPSU) der Marke Radel. Solvay hat ihren Hauptsitz in Brüssel. Der börsennotierte Konzern beschäftigt weltweit insgesamt rund 27.000 Mitarbeiter und setzte im vergangenen Jahr 10,9 Mrd. Euro um. Weitere Informationen: www.solvay.com |
Solvay S.A., Brüssel, Belgien
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