| 12.06.2019, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der internationale Chemiekonzern Ineos plant die Errichtung von Produktionsanlagen in Saudi-Arabien. Laut Pressemitteilung wurde dazu ein Memorandum mit dem Ölkonzern Saudi Aramco und der französischen Total unterzeichnet. Demnach wird Ineos im Rahmen des neuen Petrochemiekomplexes Jubail 2 an der Ostküste Saudi-Arabiens drei neue Anlagen errichten. Dabei handelt es sich um eine Acrylnitril-Anlage mit einer Kapazität von 425.000 Tonnen im Jahr sowie um eine Anlage für lineare Alphaolefine (LAO) mit einer Jahreskapazität 400.000 Tonnen und einem dazugehörigem Werk für Polyalphaolefine (PAO). Die Fertigstellung ist jeweils 2025 vorgesehen. Die Kosten werden von Ineos mit rund zwei Mrd. USD beziffert. Ineos-Chef Jim Ratcliffe erklärte: "Das ist ein großer Meilenstein für Ineos und bedeutet unsere erste Investition im Nahen Osten. Es ist der richtige Zeitpunkt für uns, dieses bedeutende Projekt in Saudi-Arabien mit Saudi Aramco und Total zu vereinbaren. Wir setzen dabei unsere moderne Downstream-Technologie ein, die Mehrwert generieren und für weitere Jobs im Königreich Saudi-Arabien sorgen wird." Der aktuellen Aussendung zufolge reagiert Ineos mit dem Projekt auf die weltweit weiter wachsende Nachfrage nach Ausgangsstoffen für die Herstellung von ABS, Verbundwerkstoffen und Carbonfaser-Erzeugnissen. Dabei setzt der Konzern seine aktuelle Wachstumsstrategie weiter um, die u.a. bereits die Errichtung einer neuen PDH-Anlage und eines Ethan-Crackers im belgischen Antwerpen für drei Mrd. Euro, Investitionen in Großbritannien, Übernahmen in China und einen Kapazitätsausbau an den Standorten in den USA vorsieht. Laut Ineos planen Saudi Aramco und Total im Rahmen des Projekts Amiral in Jubail 2 Investitionen im Volumen von insgesamt fünf Mrd. USD. Weitere Informationen: www.ineos.com, www.aramco.com, totalenergies.com |
Ineos, London, Großbritannien
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