| 05.08.2019, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der japanische Chemiekonzern Mitsubishi Chemical Corporation (MCC) plant die Produktion von kohlenstofffaserverstärkten SMC-Werkstoffen (Sheet Molding Compounds) in Italien. Wie der Konzern in einer Pressemitteilung ankündigt, soll dazu ein neues Werk in Modena eröffnet werden. Der Standort befindet sich dabei in Nachbarschaft zum Unternehmen CPC, das kohlenstofffaserverstärkte Kunststoffe (CFRP) produziert und an dem MCC seit zwei Jahren mit 44 Prozent beteiligt ist. Der Aussendung zufolge soll das neue SMC-Werk im September kommenden Jahres die Produktion aufnehmen. Zu den geplanten Kapazitäten und zur Höhe der Investitionen in den Bau des Werks machte MCC allerdings keine Angaben. SMC-Werkstoffe finden vor allem in der Automobilindustrie bei der Herstellung von Komponenten für Innenausstattungen und Türen Verwendung. MCC reagiert mit den geplanten Kapazitäten in Modena auf die weiter steigende Nachfrage in Europa. Für die Vermarktung sollen dabei u.a. die entsprechenden Strukturen der Konzerntochter Mitsubishi Chemical Advanced Materials (MCAM) genutzt werden. Bislang produziert Mitsubishi Chemical SMC-Materialien bereits an seinem Standort Toyohashi in der japanischen Präfektur Aichi. Weitere Informationen: www.m-chemical.co.jp, www.cpcgroup.it |
Mitsubishi Chemical Corporation, Japan
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