| 16.10.2019, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Siegwerk, Anbieter von Druckfarben für Verpackungsanwendungen und Etiketten, und die APK AG, ein Spezialist für die Produktion hochwertiger Granulate aus Kunststoffabfällen, wollen sich gemeinsam den Herausforderungen des Kunststoffrecyclings stellen und die Recyclingfähigkeit von Kunststoffverpackungen im Sinne einer Kreislaufwirtschaft weiter optimieren.Druckfarben spielen bei der Herstellung von Kunststoffverpackungen eine wesentliche Rolle. So sind sie nicht nur für das Erscheinungsbild und die Funktionalität der Verpackung entscheidend, sondern auch für ihre Recyclingfähigkeit. „Insbesondere Druckfarben, aber auch Pigmente, sowie die organischen Reste aus dem sogenannten ‚Post-Consumer Waste‘ stellen eine Herausforderung dar, wenn es darum geht, ein möglichst vielseitig wieder einsetzbares Rezyklat herzustellen“, erklärt Klaus Wohnig, Sprecher des Vorstands der APK AG. Mit „Newcycling“ habe APK ein Lösungsmittelverfahren entwickelt, das das Polymer löst und reinigt und so die selektive Trennung von Polymeren in gemischten Kunststoffabfällen ermöglicht. Das Resultat seien sortenreine Granulate mit Neuwarencharakter. „Druckfarben sind hier eine ganz besondere Herausforderung, die wir nur mit einem Partner lösen können, der Experte auf diesem Gebiet ist“, sagt Wohnig. „Wir freuen uns, diesen Experten in Siegwerk gefunden zu haben.“ Als Spezialist für Verpackungsdruckfarben setze sich Siegwerk dafür ein, den ökologischen Fußabdruck seiner Druckfarben und -lacke immer weiter zu verbessern und die Zukunft der Verpackung mit innovativen und nachhaltigen Farblösungen aktiv mitzugestalten. „Nachhaltigkeit bedeutet für uns Fortschritt“, erklärt Dr. Jörg-Peter Langhammer, Head of Global PSR + Sustainability bei Siegwerk. Siegwerk verfolge bereits verschiedene Ansätze zur Entfernung von Druckfarbe in den verschiedenen Recyclingprozessen, um die Recyclatqualität gezielt zu verbessern. „Hierzu müssen wir die Möglichkeiten des Recyclings verstehen und wünschen uns die Bereitschaft, auch dort neue Wege zu gehen, um die Recyclingfähigkeit zu erweitern. Das macht die Zusammenarbeit mit APK für uns sehr wertvoll“, so Langhammer weiter. Mit der Zusammenarbeit sehen beide Unternehmen die Möglichkeit, mit vereinten Kräften den Herausforderungen im Kunststoffrecycling entgegenzutreten, um Kunststoffverpackungen zirkulärer zu machen und sie damit für eine nachhaltigere Zukunft zu optimieren. „Wenn wir das erreichen, wird auch wieder über die positiven Eigenschaften von Kunststoffverpackungen gesprochen, die im aktuellen Plastik-Bashing leider zu kurz kommen“, fasst Wohnig zusammen. K 2019, 16.-23.10.2019, Düsseldorf, Halle 8b, Stand C43 Weitere Informationen: www.apk-ag.de, www.siegwerk.com |
APK AG, Merseburg
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