| 28.07.2020, 11:54 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der US-Chemiekonzern Celanese hat den Abschluss eines endgültigen Vertrags zum Verkauf seiner 45 Prozent-Beteiligung an dem japanischen Hersteller technischer Kunststoffe Polyplastics an den Joint Venture-Partner Daicel bekannt gegeben. Daicel zahlt für die ausstehenden Anteile einen Preis von 1,575 Mrd. USD und wird nach Abschluss der Transaktion Alleineigentümer von Polyplastics. Mit dem Abschluss der Transaktion wird im zweiten Halbjahr gerechnet. "Wir möchten diese Chance nutzen, um ein historisch passives Investment zu monetarisieren und erhebliche Summen für Investitionen in Geschäftsbereiche mit höherem Wachstum innerhalb von Celanese freizusetzen", erklärte Celanese-CEO Lori Ryerkerk. Bei einer Präsentation für Anleger erklärte sie, man habe nur sehr begrenzte Möglichkeiten zur Einflussnahme auf das Geschäft von Polyplastics gehabt. Während das Geschäft mit technischen Kunststoffen in anderen Konzernbereichen in den vergangenen zehn Jahren stark gewachsen sei, habe es bei Polyplastics weitgehend stagniert. Der im texanischen Dallas ansässige US-Konzern machte kein Geheimnis daraus, dass man mit Polyplastics bzw. Daicel künftig in Märkten und Regionen konkurrieren werde, in denen sich die Produktsortimente überschneiden. Zu den Produkten der im Jahr 1964 gegründeten Polyplastics zählen Acetalcopolymer (POM), Polybutylenterephthalat (PBT), glasfaserverstärktes Polyethylenterephthalat (GF-PET), Flüssigkristallpolymer (LCP) sowie Cycloolefin-Copolymere (COC). 2019 erwirtschaftete Polyplastics Umsätze von rund 135 Mrd. JPY (1,1 Mrd. Euro). Das Unternehmen verfügt über Produktionsstätten in Japan, China, Malaysia und Taiwan, außerdem über zwei Werke in Deutschland die Spezialchemikalien bzw. Spezialpolymere herstellen. Weitere Informationen: www.daicel.com, www.celanese.com, www.polyplastics.com |
Celanese Corporation, Dallas, Texas, USA
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