| 18.12.2020, 10:37 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
|
Die Stimmung unter den deutschen Managern hat sich verbessert. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Dezember auf 92,1 Punkte gestiegen, nach 90,9 Punkten (saisonbereinigt korrigiert) im November. Die Unternehmer waren zufriedener mit ihrer aktuellen Geschäftslage. Zudem blicken sie weniger skeptisch auf das kommende halbe Jahr. Zwar trifft der Lockdown einzelne Branchen hart. Die deutsche Wirtschaft insgesamt zeigt sich jedoch widerstandsfähig. Infografik zum Geschäftsklimaindex Dezember 2020 Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Index deutlich gestiegen. Die Einschätzungen zur aktuellen Lage verbesserten sich auf den höchsten Wert seit Januar. Auch der Optimismus mit Blick auf die kommenden Monate nahm merklich zu. Insbesondere die Chemische Industrie und der Maschinenbau trugen zu dieser Entwicklung bei. Im Dienstleistungssektor hat sich der Geschäftsklimaindikator leicht erholt. Die Unternehmen waren zufriedener mit ihren laufenden Geschäften. Auch die Erwartungen fielen etwas weniger pessimistisch aus. Diese Entwicklung wurde vor allem von Transport- und Logistikunternehmen sowie vom Grundstücks- und Wohnungswesen getragen. Die Reiseveranstalter, das Gastgewerbe und die Kulturschaffenden leiden jedoch weiter stark unter der Krise. Im Handel hat sich das Geschäftsklima verbessert. Die Unternehmen beurteilten ihre aktuelle Lage deutlich positiver. Die Erwartungen hellten sich etwas auf. Der Anstieg der Indikatoren war vor allem auf industrienahe Großhändler zurückzuführen. Bei den Einzelhändlern hat sich die Lage verbessert, aber die Erwartungen trübten sich ein. Die große Mehrheit der Antworten ging vor der jüngsten Verschärfung des Lockdown ein. Im Bauhauptgewerbe ist der Geschäftsklimaindikator unverändert geblieben. Während die Einschätzungen zur aktuellen Lage positiver ausfielen, nahm der Pessimismus mit Blick auf das kommende Halbjahr zu. Weitere Informationen: www.ifo.de |
ifo Institut für Wirtschaftsforschung e.V., München
» insgesamt 280 News über "ifo" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
Terbrack Kunststoff: Insolvenzverfahren eröffnet
Wacker: Preiserhöhung für ausgewählte Siliconprodukte
Tupperware: Verkauf der Produktionsstandorte in Lateinamerika
Austrotherm: Recyclinganlage für EPS- und XPS-Dämmstoffe in Purbach in Vollbetrieb genommen
Meist gelesen, 10 Tage
Austrotherm: Recyclinganlage für EPS- und XPS-Dämmstoffe in Purbach in Vollbetrieb genommen
Corvaglia: Strategische Partnerschaft mit FluidSolids für biobasierte Verpackungsmaterialien
Tupperware: Verkauf der Produktionsstandorte in Lateinamerika
Lanxess: Preiserhöhung für Adipinsäure
Ziehl-Abegg: Erstmals Umsatzmarke von einer Milliarde Euro überschritten
Meist gelesen, 30 Tage
Aequita: Übernahme des europäischen Olefin- und Polyolefingeschäfts von Sabic
Vynova Wilhelmshaven: Geschäftsbetrieb stabilisiert – Investorenprozess gestartet
Aequita: Acquisition of Sabic’s European Olefins and Polyolefins Business
Ceresana: Slight market recovery for plastic pipes in Europe expected from 2026
Meist gelesen, 90 Tage
Aequita: Übernahme des europäischen Olefin- und Polyolefingeschäfts von Sabic
Klöckner Pentaplast: Restrukturierung zur Schuldenreduzierung um 1,3 Milliarden Euro
Vynova Wilhelmshaven: Geschäftsbetrieb stabilisiert – Investorenprozess gestartet
Kuteno 2026 + KPA Bad Salzuflen 2026: Hoher Buchungsstand und wachsendes Ausstellerfeld
Aequita: Acquisition of Sabic’s European Olefins and Polyolefins Business
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| Physikalischer Schaumspritzguss - Grundlagen für den industriellen Leichtbau
|