| 30.03.2021, 13:47 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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![]() Mit "Openair-Plasma" lassen sich in der Automobilindustrie Vorbehandlungsprozesse, beispielsweise vor dem Lackieren, so optimieren, dass keine VOC Emissionen erzeugt werden - (Bild: Plasmatreat). Die Oberflächenvorbehandlung mit „Openair-Plasma“ erzielt nach Anbieterangaben saubere und hochaktive Oberflächen, auf denen demzufolge selbst Wasser gut benetzt. Der Einsatz von Lösungsmitteln zum „Anquellen“ der Oberfläche sei daher nicht mehr erforderlich. Der gesamte Plasmaprozess ist trocken und abwasserfrei, also auch ein umweltfreundlicherer Prozess, als der bisherige Einsatz von Lösungsmitteln und ähnlichen Produkten. Neue Vorschriften der chinesischen Regierung für Fertigungsprozesse geben vor, dass Klebstoffe oder Reinigungsmitteln, die Lösungsmittel mit einem VOC-Gehalt von mehr als zehn Prozent enthalten, nur noch in geschlossenen Räumen eingesetzt werden dürfen. Die Abluft muss außerdem gesammelt und gesondert behandelt und entsorgt werden. Dadurch steigen Aufwand und Herstellungskosten für die Unternehmen. Deshalb werden den Erwartungen nach beispielsweise das Heißschmelz-Verfahren oder strahlungsgehärtete, biologisch abbaubare Klebstoffe in Zukunft eine wichtige Rolle spielen. „Hier sehen wir eine große Chance für unsere VOC-freie PT-Bond-Plasmatechnologie“, so Calvin Chen, Geschäftsführer Plasmatreat Shanghai. Beim PT-Bond Verfahren werden mittels „Openair-Plasma“-Technologie hohe Haftfestigkeiten sowie langzeitstabile Verklebungen von Glas, Metall, Keramik und Kunststoffen, die eine besondere Herausforderung für die fertigende Industrie darstellen, erzielt. Die Oberflächenmodifizierung durch „Openair-Plasma“-Vorbehandlung bewirkt beispielweise eine höhere Klebfestigkeit umlaufender Klebeflächen. Über Plasmatreat Plasmatreat ist tätig in der Entwicklung und Herstellung von atmosphärischen Plasmasystemen zur Vorbehandlung von Materialoberflächen. Ob Kunststoff, Metall, Glas oder Papier - durch den industriellen Einsatz von Plasmatechnologie werden die Eigenschaften der Oberfläche zugunsten der Prozessanforderungen modifiziert. Die „Openair-Plasma“-Technologie wird in automatisierten und kontinuierlichen Fertigungsprozessen beispielsweise eingesetzt in der Automobil-, Elektronik-, Transport-, Verpackungs-, Konsumgüter- oder Textilindustrie, aber auch in der Medizintechnik und im Bereich erneuerbare Energien werden die Technologie-, Kosten- und Umweltvorteile der Plasmatechnologie genutzt. Die Plasmatreat-Gruppe verfügt über Technologiezentren in Deutschland, USA, Kanada, China und Japan und ist mit seinem weltweiten Vertriebs- und Servicenetzwerk in über 30 Ländern mit Tochtergesellschaften und Vertriebspartnern vertreten. Weitere Informationen: www.plasmatreat.de |
Plasmatreat GmbH, Steinhagen
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