| 01.09.2021, 06:14 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der taiwanesische Chemiekonzern Chimei Corp. plant den Ausbau seiner Produktionskapazitäten für Polycarbonat (PC) in der Volksrepublik China. Laut Pressemitteilung wird das chinesische Tochterunternehmen Zhangzhou Chimei Chemical ein neues Werk mit einer Jahreskapazität von 180.000 Tonnen PC errichten. In den Anlagen sollen die Produktionsverfahren variPLANT der deutschen EPC Engineering & Technologies sowie Versalis DPC der US-amerikanischen Lummus Technology zur Anwendung kommen. Die entsprechenden Vereinbarungen wurden Mitte August unterzeichnet. Der Aussendung zufolge soll die kommerzielle Produktion in dem neuen PC-Werk am Standort Zhangzhou in der südostchinesischen Provinz Fujian im vierten Quartal 2024 anlaufen. Zur Höhe der mit dem Projekt verbundenen Investitionen wurden zunächst keine Angaben gemacht. Chimei produziert bereits PC am Standort Tainan in Taiwan. Die chinesische Tochter Zhangzhou Chimei Chemical verfügt bislang über Anlagen zur Produktion von ABS, deren Jahreskapazität derzeit von 450.000 Tonnen auf insgesamt 600.000 Tonnen aufgestockt wird. Zudem befindet sich eine Anlage für die Produktion von jährlich 350.000 Tonnen Polystyrol (PS) im Bau. Der Konzern ist in China zudem mit dem Tochterunternehmen Zhenjang Chimei Chemical aktiv, das vor allem ABS-, PS- und SSBR-Materialien produziert. Chimei ist nach eigenen Angaben der weltweit führende Anbieter von ABS und PMMA und produziert darüber hinaus eine breite Palette an weiteren Polymeren, Synthesekautschuken und Spezialitäten. Im Geschäftsjahr 2020 setzte der Konzern 116,8 Mrd. TWD (3,56 Mrd. EUR) um. Weitere Informationen: www.chimeicorp.com |
Chimei Corp., Tainan, Taiwan
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