| 18.10.2021, 06:02 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der italienische Kunststofffolienhersteller AMB erweitert seine Produktionskapazitäten mit zwei neuen Extrusionsanlagen. Laut Pressemitteilung des Unternehmens werden die Anlagen zur Herstellung von rPET-Folien vom italienischen Branchenausrüster Bandera geliefert, die Jahreskapazität liegen bei jeweils 10.000 Tonnen. Eine der Maschinen ist für einen der Unternehmensstandorte in Italien bestimmt, die andere wird im AMB-Werk im britischen Gateshead installiert. Zu den Kosten wurden in der Aussendung keine Angaben gemacht. AMB reagiert mit den neuen Extrusionskapazitäten vor allem auf die steigende Nachfrage nach nachhaltigen Materialien für moderne Form-Fill-Seal-Verpackungen (FFS) sowie für Tiefziehverpackungen. Unternehmenschef Bruno Marin erklärte dazu: "Unsere Investition in die beiden Bandera-Extruder spiegelt die wachsende Bedeutung der Nachhaltigkeit als treibender Faktor bei Verpackungen wider. Bei AMB intensivieren wir unsere Bemühungen, um 100% recycelbare Lösungen zu produzieren. Dies entspricht unserer ESG-Strategie und dient dem Erreichen der EU-Ziele für nachhaltige Entwicklung." Die in San Daniele del Friuli bei Udine ansässige AMB produziert vor allem mehrschichtige Kunststofffolien und -schalen für die Verpackung von Lebensmitteln und verarbeitet dabei Polyethylen (LDPE), PET, APET, EVOH, Polyamid (OPA) und Polypropylen (OPP). Zur Produktpalette gehören auch Mehrschichtfolien, bei deren Herstellung Wasser als Basis für die Klebemittel und die Bedruckung verwendet wird. Mit fünf Produktionsstandorten in Italien, Großbritannien und Deutschland (Gauting) und insgesamt rund 430 Mitarbeitern erzielt das Unternehmen nach eigenen Angaben einen Jahresumsatz von etwa 160 Mio. EUR. Seit Anfang dieses Jahres wird AMB von der US-amerikanischen Investmentgesellschaft Peak Rock Capital kontrolliert (siehe plasticker vom 18.02.2021). Weitere Informationen: www.ambpackaging.com, www.luigibandera.com |
AMB, San Daniele del Friuli bei Udine, Italien
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