| 08.07.2022, 15:16 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Moderne Sportfahrräder bestehen zunehmend aus sehr leichten High-Tech Materialien. Vor allem bei Rennrädern kommen verstärkt Carbon, Titan und Hochleistungskunststoffe zum Einsatz. Nur die Speichen in den Rädern sind in vielen Fällen noch immer aus Stahl. Ein junges Unternehmen aus Rheinland-Pfalz, eine Ausgründung aus dem Leibniz-Institut für Verbundwerkstoffe in Kaiserslautern, will das nun ändern. „Speichen aus Faserkunststoffverbund herzustellen ist mit bisherigen Methoden sehr aufwändig“, erläutert Marcel Bücker, Erfinder und Gründer aus Kaiserslautern. „Da fast alle Arbeitsschritte händisch erfolgen, ist eine wirtschaftliche Produktion in größeren Stückzahlen kaum möglich“, führt Bücker aus. Daher hat der promovierte Ingenieur ein Verfahren entwickelt, welches den Aufwand bei der Fertigung erheblich reduzieren soll. Wie es in einer Presseinformation weiter heißt, sei die patentierte Technologie gut automatisierbar und ressourcenschonend. Zudem sei sie keineswegs auf die Herstellung von Fahrradspeichen begrenzt. Auch andere Speichenräder sollen sich mit der neuen Technologie herstellen lassen. Dr. Thomas Robbert, ein weiterer Gründer, formuliert die Ziele des Unternehmens: „Wir werden zeigen, dass der Bau von Speichenrädern aus Faserkunststoffverbund auch in Deutschland eine Zukunft hat. Im ersten Schritt bieten wir Rennradfahren die wohl leichtesten Speichen der Welt. Mal sehen, ob die Speichen im kommenden Jahr bei der Tour der France zu sehen sind.“ In jedem Fall zu sehen sein sollen die Speichensterne auf der Eurobike 2022. Die weltweit führende Fachmesse rund um das Thema Fahrrad findet vom 13.-17. Juli 2022 in Frankfurt am Main statt. Ab Herbst 2022 sollen Räder mit den neuen Speichen unter der Marke „One-K Wheels“ für alle Radsportler verfügbar sein. Eurobike 2022, 13.-17. Juli 2022, Frankfurt am Main Weitere Informationen: www.one-k-wheels.com |
Evolime GmbH, Freinsheim
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