| 08.09.2022, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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![]() ![]() Mit modernen, exakt steuerbaren Infrarot-Systemen können Kunststoffteile erheblich schneller verschweißt werden - (Bild: Heraeus Noblelight). Wie der Einsatz von Infrarot-Strahlern einen Prozess der Kunststoffverarbeitung verbessern kann, zeigt ein Beispiel aus Großbritannien. Dort werden Teile eines Inspektionswerkzeuges für Kanäle aus Polypropylen gefertigt, indem verschiedene Rohre mit einer Basiseinheit verbunden werden. Früher wurde dafür Heißkleber verwendet. Das britische Unternehmen Hepworth Drainage suchte nach effizienteren Lösungen, um sowohl Kosten einzusparen als auch den Anforderungen des Umweltschutzes zu begegnen. Das neue Infrarot-System braucht jetzt den weiteren Anbieterangaben zufolge nur noch 22 Sekunden, um in einem komplexen, automatisierten Prozess mit Robotern die verschiedenen Stücke zueinander zu bringen und zu verschweißen. Damit seien die Zykluszeiten für Inspektionskammern aus Kunststoff bei Hepworth deutlich verkürzt und die Qualität der Teile signifikant erhöht worden. Der neue Wärmeprozess sei außerdem umweltfreundlich, denn im Gegensatz zur vorherigen Heißklebermethode sollen jetzt wesentlich weniger Dämpfe entstehen. Gestützt werden diese Prozessverbesserungen durch Infrarot-Strahler, die dem Produkt dreidimensional nachgeformt wurden. So entsteht die Wärme genau da, wo sie nötig ist. Infrarot-Wärme für effizienten Energieeinsatz Die Infrarot-Wärmetechnologie funktioniert durch die Übertragung von elektromagnetischen Wellen, die dann im Produkt Wärme erzeugen. Dazu ist weder ein direkter Kontakt zum Material nötig noch ein Übertragungsmedium wie Gas oder Luft. Infrarot-Strahler übertragen Energie in ein Kunststoffprodukt und erzeugen Wärme genau dort, wo sie benötigt wird. Quarzglas Infrarot-Strahler können exakt Ecken, Kanten und kleinen Flächen nachgeformt werden. So wird beispielsweise nicht die komplette Autotür erwärmt, sondern nur die Stelle, die genietet, verklebt oder entgratet werden soll. K 2022, 19.-26. Oktober 2022, Düsseldorf, Halle 11, Stand E01 Weitere Informationen: www.heraeus.com |
Heraeus Noblelight GmbH, Kleinostheim
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