| 27.09.2022, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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![]() ![]() Das DH-System von hotset wird kundenspezifisch konfiguriert und als einsatzfertige Komplettlösung bereitgestellt. Das Bild zeigt den Temperierkopf mit Finne, Heizelement und integriertem Temperatursensor - (alle Bilder: Hotset). Mit dem DH-System bietet hotset den Werkzeugbauern der Spritzgusstechnik ein High-Speed-Verfahren zur partiell-zyklischen Temperierung, mit dem sich einerseits optische Mängel (sichtbare Bindenähte, matte Höfe u.a.) vermeiden, andererseits aber filigrane Feinstrukturen und sehr dünne Wandstärken realisieren lassen sollen. Synchron zum Spritzgießprozess sollen sich die Kavitäten damit punktuell oder ausschnittsweise mit einer schnellen Heizrate von bis zu 60 K/s erwärmen und abkühlen lassen - was in kurzen Zyklen sehr schnelle Temperaturwechsel ermöglichen soll. Hersteller von Spritzgussteilen für die Consumer- und Automotive-Industrie sollen damit die Oberflächenqualität ihrer Produkte verbessern und sich neue Perspektiven für Leichtbau und Miniaturisierung erschließen können. "Neben renommierten Maschinenbauern der Spritzguss-Branche hat inzwischen auch Incoe das Konzept der partiellen Temperierung in sein Portfolio integriert. Diese strategische Partnerschaft mit einem der führenden Heißkanalhersteller machen wir erstmals auf der K öffentlich. Das Unternehmen bietet das DH-System – leicht modifiziert – unter dem Namen Heat-Inject an und nutzt dabei seine Heißkanaltechnik als Plattform zur Integration ins Spritzgießwerkzeug. Auf diese Weise können wir unter Einsatz beider Vertriebsnetze unser Temperiertechnik-Knowhow im Markt weiter etablieren", erklärt Braatz. Zudem will hotset auf seinem Stand an einer laufenden Spritzgussmaschine mit Musterwerkzeug demonstrieren, dass die Leistungsfähigkeit seiner Systemlösung weit über die Grenzen der variothermen Temperierung hinausreiche. "Das DH-System agiert schneller, genauer und sparsamer. Ob Heizrate, Energiebedarf, Performance, Zykluszeit oder Sicherheit - es hat überall die Nase vorn. Im Vergleich mit der variothermen Methode ist es wesentlich produktiver, wirtschaftlicher und nachhaltiger. Es beansprucht allein in der Heizphase 50 mal weniger Energie“, betont Braatz Neues Messmodul für bis zu 180°C Auch das zweite Messe-Highlight von hotset, das D-System zur Beobachtung des thermohydraulischen Geschehens in Medienkreisläufen, dient sowohl der Qualitätssicherung als auch der Umsetzung von Nachhaltigkeitskriterien. Es wird auf der K 2022 in der Standardversion zur Messung von Flüssigkeiten mit Temperaturen von bis zu 85°C vorgestellt und erstmals in der neuen HT-Version zum Monitoring von bis zu 180°C heißen Fluiden. Beide Varianten sind mobil und sollen dem Spritzguss-Werkzeugbauer Daten liefern, die er zur Bewertung seiner Wasserkreisläufe benötigt - um darauf aufbauend, die Temperierung energetisch und fluidtechnisch zu optimieren. Das D-System erfasst die fließende Wassermenge, die Vor- und Rücklauftemperatur ∆T sowie den Vor- und Rücklaufdruck ∆P – und gibt Auskunft darüber, wieviel Energie dem Wasserkreislauf während des Betriebs entzogen oder zugeführt wird. K 2022, 19.-26. Oktober 2022, Düsseldorf, Halle 1, Stand A20 Weitere Informationen: www.hotset.com |
Hotset GmbH, Lüdenscheid
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