| 04.11.2022, 09:27 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Gerd Liebig, Vorsitzender der Geschäftsführung von Sumitomo (SHI) Demag, hat ein positives Fazit der K 2022 gezogen. Obwohl die Besucherzahl der Weltleitmesse im Vergleich zu 2019 um 21 Prozent zurückgegangen sei, gab es am Stand des deutsch-japanischen Maschinenbauers einen Zuwachs der Besucherzahl.„Der Anstieg bei uns war qualitätsbedingt, wir konnten eine um 20 Prozent höhere Zahl an Kaufentscheidern registrieren“, erklärte Liebig. „Die K 2022 war ein großer Schritt hin in Richtung Normalität. Erstmals waren die Besuche vorab stark geplant, so dass wir uns für die Top-Kaufentscheider, von denen alle gekommen sind, deutlich mehr Zeit nehmen konnten.“ Als Gründe für die erfreuliche Entwicklung nannte der Geschäftsführer das große Interesse an vollelektrischen Spritzgießmaschinen aufgrund rasant steigender Strompreise sowie die im Vergleich zu den Vorveranstaltungen flächendeckendere Aufstellung des Vertriebs von Sumitomo (SHI) Demag. „Die attraktive Neueinführung der neuen vollelektrischen Schnellläufer-Spritzgießmaschine PAC-E hat uns dabei sehr in die Karten gespielt, ebenso das große Interesse an unseren hauseigenen Automationslösungen mit den SAM-Robotern sowie die Smart Solutions myConnect und myAssist“, konstatierte Liebig. „Wir konnten einen hohen Anteil an Kontakten mit Kaufentscheidern dokumentieren, während der Anteil des so genannten Laufpublikums am Wochenende und generell recht gering war. Vor allem aus Asien und speziell China und aus Russland war die Zahl der Besucher sehr überschaubar“, so der Geschäftsführer. „Die Kunden suchen zunehmend nach stabilen Partnern für die Zukunft und sind an attraktiven Branchenlösungen interessiert“, resümierte er den Stand der Auswertung des Messegeschehens. Befürchtungen, dass die Besucherzahl noch stärker sinken könnte und die Projektlage sehr schwach sei, hätten sich nicht bestätigt. Positive Folgen hätte der Rückgang der Gästezahl auf die Verkehrslogistik gehabt, die spürbar besser gewesen sei. Mit Blick auf die Anwenderbranchen zeichnete Liebig ein differenziertes Bild. „Auch wenn aktuell die Unsicherheiten dominieren, ist die Projektlage bei Elektronik sehr stark und bei Verpackungen, Medizintechnik und Konsumwaren auf gutem Niveau. Der Automobilbereich ist eher schwach, aber entgegen der dramatischen Stimmung und der enormen Verunsicherung gibt es trotzdem noch Projekte.“ Das vor der K 2022 prognostizierte Drohszenario bezüglich einer schlechten Investitionsneigung konnte Liebig nicht bestätigen: „Die Stimmung war zum Teil verhalten kritisch, aber dennoch sind neue Projekte da.“ Auch die durch die wiederaufgeflammte Corona-Pandemie befürchteten Einflüsse auf das Messegeschehen seien ausgeblieben. „Die Zahl der Infektionen war überschaubar – bei unserem Standpersonal waren es rund vier Prozent“, berichtete Liebig. Durch tägliche Tests habe sein Unternehmen die Lage unter Kontrolle gehabt. Als besonderes Highlight der K 2022 hob Liebig die Übergabe der 80.000-sten vollelektrischen Spritzgießmaschine IntElect an Tyco Electronics hervor. „Die Partnerschaft war durch viele Höhen und Tiefen in der Vergangenheit geprägt, die durch steigende Lernkurven alle konsequent gelöst wurden. Nun ist der Kunde sehr zufrieden. Deshalb fand die Übergabe in sehr freundschaftlicher Atmosphäre statt“, freute sich der Geschäftsführer. Weitere Informationen: www.sumitomo-shi-demag.eu |
Sumitomo (SHI) Demag Plastics Machinery GmbH, Schwaig
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