| 17.10.2007 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Ein vor über fünfzig Jahren, in der Pionierzeit der technischen Kunststoffe, von der BASF (www.basf.com) bereits entwickelter, produzierter und vermarkteter Werkstoff – ein Polyamid auf Basis Sebacinsäure – erlebt eine Renaissance.Die BASF präsentiert auf der K 2007 Ultramid® BALANCE, ein Polyamid 6.10. Es besteht zu etwa 60 Prozent aus dem nachwachsenden Rohstoff Sebacinsäure, der aus Rizinusöl gewonnen wird. „Nachdem das Interesse an Materialen auf Basis nachwachsender Rohstoffe in vielen Märkten stark gestiegen ist, haben wir das Produkt wieder ins Sortiment genommen“, erläutert Kurt Höfli, Marketingleiter für die technischen Kunststoffe der BASF in Europa. „Wir haben es nun aus seinem Dornröschenschlaf geweckt, weil das Thema nachwachsende Rohstoffe auch für unsere Kunden immer mehr an Bedeutung gewinnt.“ Der neue alte Werkstoff vereint eine für Polyamide relativ geringe Dichte mit guter Kaltschlagzähigkeit und ist durch seine geringe Wasseraufnahme sehr dimensionsstabil. Damit kann er nicht nur in klassischen PA 6-Anwendungen eingesetzt werden, sondern auch dort, wo die Verwendung von PA 6 bisher an Grenzen stieß. Rizinusöl – für viele Kunststoffe geeignet Neben Ultramid BALANCE hat die BASF einen weiteren Kunststoff im Portfolio, der zu einem beträchtlichen Anteil aus Rizinusöl hergestellt wird: Die BASF-Tochter Elastogran hat ihr neues Polyol Lupranol® BALANCE 50 bereits vorgestellt. Daraus können Polyurethan-Blockschaumstoffe für die Matratzenherstellung gefertigt werden. Rizinusöl, auch Kastoröl (engl. castor oil) genannt, wird aus den Samen des sog. Wunderbaumes (lat. Rizinus Communis) gewonnen. Seit Jahrtausenden wird Rizinusöl bereits für Heilmittel verwendet, es findet aber auch seit langem bei technischen Ölen, Kosmetika, Beschichtungen und Hydraulikölen Einsatz. Hauptanbaugebiete sind Indien, Brasilien und China. K 2007, Düsseldorf, 24.-31. Oktober 2007, Halle 5, Stand B21 |
BASF AG, Ludwigshafen
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