| 10.01.2023, 15:20 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der polnische Öl- und Petrochemiekonzern PKN Orlen hat das LDPE-Geschäft seines Joint Ventures Basell Orlen Polyolefins (BOP) komplett übernommen. In einer Pressemitteilung gab Orlen zu Jahresbeginn den Abschluss der Anfang Juli vergangenen Jahres vereinbarten Transaktion bekannt. Der Deal umfasst die Aktiva von BOP zur Produktion und zum Vertrieb von Polyethylen niedriger Dichte (LDPE). Orlen erlangt damit die vollständige Kontrolle über Kapazitäten zur Herstellung von 100.000 Tonnen LDPE im Jahr und kann so etwa ein Drittel des Bedarfs in Polen decken. Orlen-Chef Daniel Obajtek erklärte in der Aussendung: "Wir beobachten das Umfeld sehr genau und sehen, dass die Nachfrage nach petrochemischen Produkten auf den globalen Märkten schnell wächst. Den Prognosen zufolge wird sich der Wert des Marktes für Petrochemikalien und Basiskunststoffe bis 2030 verdoppeln. Dies ist eine große Chance für uns. Wir wollen einen möglichst großen Anteil an diesem zukunftsträchtigen Geschäft haben, denn so können wir unsere Gewinne schnell steigern. Die Transaktion, die wir nun abgeschlossen haben, eröffnet uns diese Möglichkeit." Basell Orlen Polyolefins ist ein paritätisches Joint Venture von Orlen mit dem an der New Yorker Börse notierten Chemiekonzern LyondellBasell. Das wie Orlen in Płock ansässige JV wird sich nach eigenen Angaben künftig auf die Herstellung von Polyethylen hoher Dichte (HDPE) und Polypropylen (PP) konzentrieren, die entsprechenden Kapazitäten belaufen sich auf 320.000 Tonnen bzw. 480.000 Tonnen im Jahr. Orlen wiederum plant unterdessen bereits den weiteren Ausbau der LDPE-Produktion. Vorgesehen ist die Errichtung einer neuen Anlage mit einer Jahreskapazität von 250.000 Tonnen am Konzernstandort Płock. Laut einer Mitteilung vom vergangenen Oktober wird LyondellBasell für dieses Projekt das Rohrverfahren Lupotech T an Orlen lizenzieren. Weitere Informationen: www.orlen.pl, basellorlen.pl, www.lyondellbasell.com Quelle: nov-ost.info |
PKN Orlen, Polen
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