| 14.11.2007 | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Wie die Online-Ausgabe der Financial Times Deutschland (FTD, www.ftd.de) gestern berichtete, soll das Kunststoffunternehmen Vestolit (www.vestolit.de), die frühere PVC-Sparte von Degussa-Hüls, abermals verkauft werden. Nach FTD-Informationen habe der jetzige Eigentümer Strategic Value Partners (SVP) demnach gut ein Jahr nach Erwerb den Verkauf des Unternehmens eingeleitet. Das Informationsmemorandum dazu sei kürzlich verschickt worden, sagten zwei Empfänger des Dokuments. Der Unternehmenswert werde auf auf 300 bis 400 Mio. Euro geschätzt. Vestolit ist einer der großen PVC-Hersteller Europas. Wichtige Wettbewerber sind der belgische Chemie- und Pharmakonzern Solvay, die britische Firma Ineos und Arkema. Früher war Vestolit eine Sparte des Chemiekonzerns Hüls, der später mit Degussa zusammengeführt wurde. Die fusionierte Degussa-Hüls veräußerte Vestolit 1999 an den Finanzinvestor Candover. Der Verkaufspreis wurde demnach damals mit mehr als 153 Mio. Euro angegeben. Degussa-Hüls machte später noch einmal eine Großfusion mit SKW Trostberg durch. Anschließend wurde es vom Bergbaukonzern RAG aufgekauft, der jetzt Evonik heißt. |
VESTOLIT GmbH & Co. KG, Marl
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