| 17.05.2024, 08:49 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Das Kreislaufwirtschaftsunternehmen saperatec hat Mitte Mai sein Werk zur Verwertung von Getränkekarton- und anderen Verbundverpackungsabfällen in Dessau-Roßlau eröffnet. In einem neuartigen mechanisch-physikalischen Recyclingverfahren werden Kunststoff, Aluminium und Papier aus Verbundverpackungen getrennt. Das Unternehmen produziert daraus unter anderem Kunststoff für Folienverpackungen. Getränkekartons bestehen vorrangig aus Faser-, Kunststoff- und Aluminiumschichten. Der Faseranteil von Getränkekartons aus der Haushaltssammlung in Deutschland wird bereits seit Jahrzehnten zurückgewonnen und zur Produktion von Kartonverpackungen oder Hygienepapier eingesetzt. Saperatec trennt und reinigt nun auch Kunststoff und Aluminium sortenrein auf. Dabei kommt ein neuartiger, von saperatec entwickelter Waschprozess zum Einsatz. Mit moderner Recyclingtechnologie wird dann der Abfallkunststoff so weit aufgereinigt, dass unter anderem ein Polyethylen-Granulat zur Produktion neuer Kunststofffolien hergestellt wird. Verpackungshersteller können aus diesem Sekundärrohstoff wieder neue Folienverpackungen produzieren und so den Wertstoffkreislauf schließen. Das Unternehmen beschäftigt in Dessau über 60 Mitarbeiter in Produktion, Forschung & Entwicklung, Engineering und Verwaltung. Dr. Sebastian Kernbaum, Mitgründer und Chief Technology Officer von saperatec, erläutert, dass „saperatec als Start-up-Unternehmen das mechanisch-physikalische Recyclingverfahren zur Delamination von mehrschichtigen Verbundmaterialien über zehn Jahre systematisch vom Labormaßstab bis zur großtechnischen Umsetzung entwickelt hat. Dabei kommen wasserbasierte, wiederverwendbare Waschflüssigkeiten zum Einsatz, um die Nachhaltigkeit des Recyclings zu optimieren. Neben der Trennung von Kunststoff von Metall- und Papierschichten ist auch die Trennung von Glasverbünden Gegenstand der weiteren Entwicklungsarbeit.“ Weitere Informationen: www.saperatec.de |
Saperatec GmbH, Dessau-Roßlau
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