| 28.02.2025, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der französische Spezialchemiekonzern Arkema plant den weiteren Ausbau seiner Kapazitäten zur Produktion von Polyvinylidenfluorid (PVDF) in den USA. Laut Pressemitteilung sollen dazu am Standort Calvert City im Bundesstaat Kentucky rund 20 Mio. USD investiert werden. Vorgesehen ist dort eine Erhöhung der Produktionskapazitäten für PVDF um 15 Prozent. Mit dem Abschluss des Projekts wird bis Mitte kommenden Jahres gerechnet. Arkema produziert in Calvert City PVDF und darauf basierende Copolymere unter der Markenbezeichnung „Kynar“. Hintergrund des Ausbauprojekts ist vor allem der weiter steigende Bedarf an PVDF für die Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien und für technische Kunststoffe in anderen Bereichen. Arkema-Manager Laurent Tellier erklärte in der aktuellen Aussendung: "Wir sind stolz darauf, diesen Schritt Hand in Hand mit unseren Kunden zu gehen. Er zeigt unser Engagement zur Entwicklung unserer Geschäfte auf globaler Ebene, indem wir mit Investitionen in den verschiedenen Regionen die strategischen Industrien vor Ort unterstützen. Wir werden weiterhin proaktiv investieren, um das Wachstum zu unterstützen, und uns dabei eng an die tatsächliche Entwicklung der Nachfrage anpassen." Arkema ist nach eigenen Angaben einer der führenden PVDF-Lieferanten weltweit. Außer in Calvert City verfügt der Konzern über entsprechende Produktionsanlagen auch im französischen Pierre-Bénite und am Standort Changshu in China, deren Kapazitäten bereits in den vergangenen deutlich erweitert wurden (siehe auch plasticker-News vom 26.01.2022). Die in Colombes bei Paris ansässige Arkema beschäftigt weltweit mehr als 21.100 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2024 setzte der börsennotierte Konzern insgesamt 9,544 Mrd. Euro um und erwirtschaftete dabei ein EBITDA von 1,532 Mrd. Euro sowie einen Nettogewinn in Höhe von 616 Mio. Euro. Weitere Informationen: www.arkema.com |
Arkema, Colombes, Frankreich
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