| 26.08.2025, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Auf der K 2025 präsentiert Busch Vacuum Solutions Vakuumtechnologien für alle Prozessschritte der Kunststoffverarbeitung. Dazu zählen Extrusion, Recycling und Materialhandling. Im Mittelpunkt steht das „Plastex“-Vakuumsystem mit integrierter Abscheidetechnik. Ebenfalls vorgestellt werden vernetzte Vakuumsysteme mit frequenzgeregelten Antrieben, integrierter Prozesssteuerung sowie Schnittstellen zur Anlagenautomatisierung.Effiziente Vakuumsysteme für Extruderentgasung und Rezyklatverarbeitung Die neue Generation der „Plastex“-Vakuumsysteme wurde speziell für die Entgasung während des Extrusionsprozesses entwickelt. Die Systeme lassen sich vollständig in die Extrudersteuerung integrieren, wie der Anbieter mitteilt. Über ein eingebautes Display ist demzufolge eine direkte Bedienung und Prozesskontrolle vor Ort möglich. Frequenzgeregelte Antriebe passen das Vakuumniveau dabei präzise an die Materialeigenschaften und Prozessparameter an. Die Systeme sind mit „Mink“-Klauen-Vakuumpumpen ausgestattet. Diese ermöglichen eine trockene und berührungslose Verdichtung. Dadurch soll sich der Wartungsaufwand reduzieren und der Energieverbrauch senken. Bei höherem Gasaufkommen können zusätzlich Vakuum-Booster wie die Modelle Busch Puma WP 1250–4500 B2/D2 eingesetzt werden. Diese erhöhen das Saugvermögen bei gleichzeitig stabilem Vakuumniveau und ermöglichen so eine zuverlässige Verarbeitung von technischen Kunststoffen, selbst unter anspruchsvollen Bedingungen. Insbesondere bei der Extrusion von Rezyklaten soll die exakt aufeinander abgestimmte Kombination aus Vakuumlösungen und maßgeschneiderter Abscheidetechnik für stabile Vakuumbedingungen sorgen – selbst bei stark schwankenden Materialeigenschaften oder Prozessparametern. Dadurch lassen sich die Ausschussmengen um bis zu 80 Prozent reduzieren. Als wesentlicher Faktor für diese Effizienz wird die prozessspezifisch ausgelegte Abscheidetechnik angeführt. Sie soll die Vakuumpumpen zuverlässig vor Verunreinigungen schützen und so einen dauerhaft stabilen und störungsfreien Betrieb gewährleisten. „Plastex“-Systeme werden kundenspezifisch konfiguriert und ermöglichen somit eine stabile Prozessführung sowie eine energie- und ressourceneffiziente Extrusion. Flexible und erweiterbare Vakuumlösungen Für Anwendungen in der Kunststoffverarbeitung wie Materialförderung, Entgasung, Trocknung und Formgebung präsentiert Busch die „Mink MV 0310 B“. Dabei handelt es sich um eine kompakte, geräuscharme Klauen-Vakuumpumpe mit trockener, berührungsloser Verdichtung. Sie soll den Wartungsaufwand deutlich reduzieren. Die Baureihe umfasst Ausführungen mit einem Saugvermögen von 60 bis 1.200 m³/h. Verfügbar sind Varianten mit Standardmotor oder frequenzgeregeltem Antrieb. Zur zentralen Steuerung dieser und weiterer Vakuumpumpen bietet Busch die Steuerungseinheit „Ecotorque Master Control“ an. Sie ermöglicht die Regelung von bis zu acht Vakuumpumpen gleicher Baugröße und bietet dem Anwender durch den digitalen Assistenten „Otto” bedarfsgerechte und energieoptimierte Betriebsweisen. Über das intuitive Touch-Display können Betriebsparameter eingesehen und gesteuert sowie Wartungsarbeiten effizient geplant werden. Neben kompletten Systemlösungen bietet Busch auch einzelne Vakuumkomponenten an. Das Sortiment umfasst Bauteile aus dem Portfolio von Pfeiffer Vacuum + Fab Solutions, einem Unternehmen der Busch-Gruppe. Dazu zählen Ventile, Flansche, Dichtungen, Filter und weiteres Zubehör. Diese Komponenten tragen zur Dichtheit, Stabilität und Leistungsfähigkeit von Vakuuminfrastrukturen bei. Durch die gezielte Auswahl geeigneter Bauteile lassen sich die Effizienz und Prozesssicherheit erhöhen, die Lebensdauer der Systeme verlängern und eine modulare Anpassung an unterschiedliche technische Anforderungen ermöglichen. K 2025, 08.-15. Oktober 2025, Düsseldorf, Halle 11, Stand G26 Weitere Informationen: www.buschvacuum.com |
Dr.-Ing. K. Busch GmbH, Maulburg
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