| 22.08.2025, 13:27 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Die Ingka Group tätigt über ihre Investmentgesellschaft Ingka Investments erstmals ein Kreislaufwirtschafts-Investment in China. Das Unternehmen beteiligt sich mit Kapital am Recycler Re-mall (Shanghai Re-mall Environmental Protection New Material Co., Ltd.), der sich auf die Aufbereitung von Post-Consumer-Verpackungsabfällen spezialisiert hat. Re-mall gilt in China als technologisch führend in der Herstellung von hochwertigem, transparentem Recycling-Polypropylen (rPP). Das Material wird unter anderem für Haushaltswaren, Kosmetikverpackungen, Spielwaren und Textilprodukte genutzt und findet Absatz bei internationalen Markenherstellern. Mit seiner proprietären Aufbereitungstechnologie gehört Re-mall nach eigenen Angaben zu den wenigen Anbietern weltweit, die transparente rPP-Pellets aus Lebensmittelverpackungsabfällen in industriellem Maßstab herstellen können. Das Investment soll den Ausbau der Recyclingkapazitäten sowie die Entwicklung neuer Produkte unterstützen. Re-mall betreibt eine Produktionsstätte in der Provinz Jiangxi, die Abfallströme aus den Wirtschaftszentren des Jangtse- und Perlfluss-Deltas erschließt. Für Ingka Investments ist die Beteiligung ein weiterer Schritt beim Ausbau des im Jahr 2017 gegründeten Circular-Investment-Portfolios, das auf Materialien mit hohem CO₂-Fußabdruck und bislang unzureichender Recyclinginfrastruktur abzielt. In Europa hält Ingka bereits Anteile am Kunststoffrecycler Morssinkhof Rymoplast. Mit dem Einstieg bei Re-mall will Ingka die Verfügbarkeit von recycelten Materialien erhöhen und den Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft beschleunigen. China, einer der weltweit größten Kunststoffmärkte, spielt dabei eine Schlüsselrolle. Weitere Informationen: |
Ingka Group, Niederlande
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