| 03.06.2026, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Mit der schrittweisen Umsetzung der europäischen Verpackungsverordnung PPWR gewinnen recyclinggerechte Verpackungsdesigns weiter an Bedeutung. Für flexible Verpackungen rückt dabei insbesondere die Kompatibilität mit Sortiertechnologien wie der Nahinfrarot-Erkennung (NIR) in den Fokus. Markeninhaber stehen vor der Aufgabe, hochwertige visuelle Effekte mit den Anforderungen an eine zuverlässige Sortierung und spätere Verwertung zu verbinden.Bei flexiblen Verpackungen wird die Differenzierung am Point of Sale häufig über bedruckte Designs erreicht. Diese Druckschichten dürfen die Identifikation des Verpackungsmaterials in Sortieranlagen jedoch nicht beeinträchtigen. Nach Angaben von Susonity ist die zuverlässige Erkennung im industriellen Sortierprozess eine wesentliche Voraussetzung für die Recyclingfähigkeit bedruckter flexibler Verpackungen. Das Unternehmen adressiert diese Anforderung mit Effektpigmenten für metallische Designs. Die Pigmente „Biflair“ und „Iriodin“ erzeugen metallische beziehungsweise perlglänzende Effekte und sind zugleich so ausgelegt, dass sie die NIR-Erkennung des Trägermaterials unterstützen. Da die Pigmente im NIR-Bereich halbtransparent sind, können Infrarotsignale die bedruckte Schicht durchdringen. Dadurch bleibt die Identifikation des darunterliegenden Verpackungsmaterials in Sortieranlagen möglich. Die Kompatibilität der Pigmente mit der NIR-Erkennung wurde laut Susonity durch unabhängige Tests am National Test Centre Circular Plastics (NTCP) überprüft. Die Ergebnisse bestätigen demnach, dass „Biflair“ und „Iriodin“ in den getesteten Anwendungen mit der NIR-basierten Sortierung vereinbar sind. Für bedruckte flexible Verpackungen kann dies eine Möglichkeit darstellen, gestalterische Anforderungen und Anforderungen an bestehende Recyclingprozesse miteinander zu verbinden. Neben der technischen Funktionalität bietet insbesondere „Biflair“ nach Unternehmensangaben Gestaltungsspielraum für metallische Gold- und Silbereffekte sowie farbige Metalleffekte. In geeigneten Rezepturen soll das Pigment Helligkeit, Klarheit und Farbtreue unterstützen, ohne die Grundfarbe der Formulierung wesentlich zu verändern. Vor dem Hintergrund regulatorischer Vorgaben wie der PPWR gewinnen Materialien und Drucklösungen an Bedeutung, die recyclinggerechtes Design bereits in der Entwicklungsphase berücksichtigen. Susonity positioniert seine NIR-detektierbaren Pigmente für Druck- und Kunststoffanwendungen als Beitrag zur Vereinbarkeit von Verpackungsdesign, Sortierfähigkeit und Kreislaufwirtschaft. Susonity ist Anbieter von Effektpigmenten für Kunststoffe, Beschichtungen, Druckanwendungen und Kosmetik. Die Marke baut auf langjähriger Pigmentexpertise auf und fokussiert nach eigenen Angaben auf Anwendungen, die gestalterische Anforderungen mit Nachhaltigkeits- und Regulierungsanforderungen verbinden. Kuteno 2026, 09.-11. Juni 2026, Bad Salzuflen, Stand 20-H7 Weitere Informationen: www.susonity.com |
Susonity Commercial GmbH, Darmstadt
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