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02.10.2026, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten    

Boyke Technology: Neue Systemlösungen für die Duroplast-Verarbeitung

Ausgelegt für das gleichmäßige Vor­wärm­en von Duroplast-Transfer­mold­ing­massen: Hochfrequenz Vorwärmgerät BT T 500-2 - (Bild: Boyke Technology).
Ausgelegt für das gleichmäßige Vor­wärm­en von Duroplast-Transfer­mold­ing­massen: Hochfrequenz Vorwärmgerät BT T 500-2 - (Bild: Boyke Technology).
Die Boyke Technology GmbH stellt auf der Fakuma 2026 neue Maschinen- und Systemlösungen für die Verarbeitung duroplastischer Formmassen vor. Im Mittelpunkt stehen abgestimmte Kombinationen aus Presse, Werkzeug und Compound sowie ein Hochfrequenz-Vorwärmgerät für tablettenförmige Transfermoldingmassen.

Maschine und Werkzeug als abgestimmtes Fertigungssystem
Für Anwendungen mit hohen Anforderungen an Bauteilgeometrie und Prozessführung entwickelt Boyke Transfer- und Pulverpressen in Zusammenarbeit mit Werkzeugbauunternehmen. Ziel ist es, Maschine und Werkzeug bereits während der Produkt- und Prozessentwicklung aufeinander abzustimmen.

Nach Angaben des Unternehmens ermöglicht das Zusammenspiel aus Presse, Werkzeug und niedrigviskosen Compounds das Füllen von Hohlräumen im Bereich weniger Hundertstelmillimeter. Als Einsatzfelder nennt Boyke unter anderem die Herstellung von Statoren für kleine Elektroantriebe sowie die Umkapselung hybrider Bauteile.

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Auf der Fakuma demonstriert Boyke diesen Ansatz gemeinsam mit der Röttger GmbH & Co. KG. Beide Unternehmen teilen sich hierzu einen Messestand. Röttger ist auf Werkzeug- und Formenbau spezialisiert und verfügt unter anderem über Kompetenzen bei Spritzgießwerkzeugen und hybriden Bauteilen.

Hochfrequenz-Vorwärmung für duroplastische Formmassen
Eine weitere Messe-Neuheit ist das Hochfrequenz-Vorwärmgerät "BT T 500-2". Es wurde für das schnelle und gleichmäßige Vorwärmen harzbasierter, duroplastischer Formmassen in Tablettenform entwickelt.

Anders als bei einer konventionellen Erwärmung wird das Material in einem Hochfrequenzfeld dielektrisch von innen heraus erwärmt. Die Materialportionen werden dazu auf einer Rollenelektrode durch das Hochfrequenzfeld geführt. Das Verfahren soll eine gleichmäßigere Temperaturverteilung vor dem eigentlichen Press- oder Transfermoldingprozess ermöglichen.

Als geeignete Materialien nennt Boyke Phenolharze, Melaminharze, Harnstoffharze (UF) und Epoxidharze. Die Vorwärmung ist insbesondere für Prozesse vorgesehen, bei denen eine definierte Materialtemperatur und eine auf das jeweilige Compound abgestimmte Prozessführung erforderlich sind. Nach Unternehmensangaben kann das Verfahren zudem die Zykluszeit verkürzen und die Bauteilqualität stabilisieren.

Fakuma 2026, Friedrichshafen, 12.-16. Oktober 2026, Halle A6, Stand 6004

Weitere Informationen: www.boyke-tec.de

Boyke Technology GmbH, Lindlar

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