| 24.06.2008 | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Seit Anfang der 80er Jahre finden glasfaserverstärkte Polymere vielfache Verwendung. Auch heute kommen immer noch neue Anwendungsgebiete hinzu, so dass die Nachfrage nach verstärkten Kunststoffen auch in den nächsten Jahren weiter zunehmen wird. Grund hierfür sind die gegenüber dem unverstärkten Polymer deutlich verbesserten mechanischen Eigenschaften. Die Einarbeitung von Glasfasern in die Polymermatrix geschieht im Allgemeinen auf Gleichdrall-Doppelschneckenextrudern. Aufgrund der hervorragenden Mischeigenschaften dieser Maschine gelingt es die Fasern gezielt zu verkleinern und gut zu verteilen. Obwohl der eigentliche Prozess der Glasfasereinarbeitung bekannt ist, sind bisher nur relativ wenige systematische Untersuchungen des Einarbeitungsvorgangs und keine physikalisch-mathematischen Modelle veröffentlicht worden. In einem von der DFG geförderten Projekt untersucht das SKZ (www.skz.de) gemeinsam mit dem Institut für Kunststofftechnik (KTP) der Universität Paderborn die Einarbeitung von Glasfasern in Polypropylen auf Gleichdrall-Doppelschneckenextrudern. Daraus wird ein Modell zur Beschreibung der Einarbeitungsvorgänge entwickelt, welches es ermöglicht, die aus dem Compoundierprozess resultierende Glasfaserlänge und Glasfaserlängenverteilung in einem Compound abzuschätzen. Bild: PP (oben links), Glasfasern (oben rechts), PP-GF 25 Compound (unten) Kontakt: Süddeutsches Kunststoff-Zentrum (SKZ) Dipl.-Ing. Johannes Rudloff Tel.: +49 (0) 931 4104-528 j.rudloff@skz.de Institut für Kunststofftechnik Universität Paderborn Dipl.-Ing. Philipp Kloke Tel.: +49 (0) 5251 60 3837 Philipp.Kloke@ktp.upb.de |
SKZ-KFE gGmbH, Würzburg
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