| 16.03.2009 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Auf dem Werksgelände der BASF SE (www.basf.de) in Ludwigshafen hat am 2. Februar 2009 mit dem ersten Spatenstich (Bild) der Ausbau der Anlage zur Herstellung der biologisch abbaubaren Kunststoffe Ecoflex® und Ecovio® begonnen (Siehe auch plasticker-News vom 21.4.2008). Mit der anstehenden Investition am Standort Ludwigshafen erweitert die BASF die Produktionskapazitäten für Ecoflex von bislang 14.000 Jahrestonnen um 60.000 Jahrestonnen. Auch die Kapazität für Ecovio, einer Weiterentwicklung von Ecoflex, wird erhöht. Die Anlagenerweiterung wird Ende des dritten Quartals 2010 die Produktion aufnehmen. "Mit dem anstehenden Ausbau der Ecoflex- und Ecovio-Anlage investieren wir weiter in den Standort Ludwigshafen und stärken ihn dadurch langfristig", sagt Dr. Bernhard Nick, Werksleiter Verbundstandort Ludwigshafen der BASF. Ecoflex ist ein Kunststoff auf petrochemischer Basis, der Eigenschaften des klassischen Polyethylen aufweist, jedoch unter industriellen Kompostierbedingungen vollständig biologisch abbaubar ist. Ecovio, ein Veredlungsprodukt von Ecoflex, besteht zu 45 Prozent aus dem nachwachsenden Rohstoff Polymilchsäure (PLA), so dass dieser Kunststoff nicht nur biologisch abbaubar, sondern auch zu einem erheblichen Teil biobasiert ist. Typische Anwendungen sind Tragetaschen, Müllbeutel, Folien zum Abdecken von Pflanzen und Lebensmittelverpackungen. "Der Markt für bioabbaubare und biobasierte Kunststoffe ist derzeit noch ein Nischenmarkt, bietet aber erhebliches Innovationspotenzial. Weltweit wächst er um mehr als 20 Prozent pro Jahr. Mit den erweiterten Produktionskapazitäten werden wir unsere Position in diesem Markt deutlich ausbauen", so Dr. Michael Stumpp, Leiter der globalen Geschäftseinheit Spezialkunststoffe im Unternehmensbereich Performance Polymers. |
BASF SE, Ludwigshafen
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