| 15.05.2009 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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In rund 20 Betrieben und einigen dazugehörigen Serviceeinheiten der BASF SE (www.basf.de) am Standort Ludwigshafen werden in den kommenden Sommermonaten insgesamt etwa 1.000 Mitarbeiter kurzarbeiten. Notwendig sei die Kurzarbeit vorwiegend in Produktionsanlagen für Pigmente, Zwischenprodukte, Petrochemikalien und Anorganika, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Für die meisten der 1.000 Mitarbeiter werde die Kurzarbeit im Juni und Juli beginnen, ein kleinerer Teil folge im August und September. Wie im April angekündigt, wurde in den zurückliegenden Wochen in den einzelnen Produktionsbetrieben die jeweilige Arbeitsauslastung analysiert (Siehe auch plasticker-News vom 16.4.2009). Auf dieser Basis wurde mit den Arbeitnehmervertretern vor Ort besprochen, wo, in welchem Umfang und in welcher Form die im Januar mit dem Betriebsrat beschlossene Rahmenbetriebsvereinbarung für Kurzarbeit angewendet wird. Je nach betrieblicher Notwendigkeit reichen die Arbeitszeitkürzungen von 20 bis zu 100 Prozent und die geplante Dauer zunächst bis zu vier Monaten. Aufgrund von Kurzarbeitergeld und einem Zuschuss der BASF nach dem Manteltarifvertrag der chemischen Industrie erhalten die Mitarbeiter grundsätzlich ein Nettoarbeitsentgelt von rund 90 Prozent. Ein rascher Übergang von der Kurzarbeit in die normale Arbeitszeit sei jederzeit möglich, sobald die Nachfrage nach BASF-Produkten dies wieder erlaube. „Die Auslastung vieler Anlagen ist seit Jahresbeginn auf sehr niedrigem Niveau geblieben und wir sehen auch für die Sommermonate keine Besserung“, sagt Dr. Harald Schwager, Personalvorstand der BASF SE und Standortleiter Ludwigshafen. „In dieser Situation ist Kurzarbeit ein geeignetes Mittel, um vorübergehend den Auftragsrückgang zu überbrücken. Vorrangig nutzen wir aber auch weiterhin die Vorteile unseres Verbundes, den befristeten Einsatz von Mitarbeitern an anderen Arbeitsstellen sowie den flexiblen Einsatz von Arbeitszeitinstrumenten, um das verminderte Arbeitsaufkommen abzufedern. Ohne diese Maßnahmen wären heute bereits mehrere tausend Aniliner in Kurzarbeit“, so Schwager weiter. Wie bereits kommuniziert, prüft die BASF auch vorsorglich weitere Maßnahmen, falls sich in der zweiten Jahreshälfte eine Verschlechterung der Geschäftsentwicklung abzeichnen sollte. Derzeit sind in Europa bereits rund 5.200 Mitarbeiter an 19 Standorten der BASF-Gruppe (inkl. ehemalige CIBA-Standorte) in Kurzarbeit. |
BASF SE, Ludwigshafen
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