| 23.06.2009 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Hunold + Knoop Kunststofftechnik GmbH (www.hunold-knoop.de) ist es in einem Gemeinschaftsprojekt mit dem Feuerlöscher-Hersteller FEUCOM gelungen, das Messingventil im Kopf eines Feuerlöschers durch einen Hightech-Kunststoff zu ersetzen. Dabei mussten hoher Druck und aggressive Löschmittel gemeistert werden. Im Brandfall muss alles ganz schnell gehen. Der Feuerlöscher ist oft in Reichweite, aber er sollte jedem Nutzer auch leicht in der Hand liegen. Hunold + Knoop Kunststofftechnik GmbH und der Feuerlöscher-Hersteller FEUCOM arbeiteten in einem gemeinsamen Projekt daran, Feuerlöscher leichter zu machen. Nun ist es ihnen gelungen, ein 330 Gramm schweres Messingventil im Feuerlöscherkopf durch einen Hightech-Kunststoff auf Polyamidbasis (Bild) zu ersetzen. So konnten 77 Prozent des Metallgewichts eingespart werden. Der Kunststoff hält einem Druck bis zu 140 bar stand – und übersteigt damit die Anforderungen des Feuerlöschers im Normalbetrieb beinah um das 10-fache. Die Leistungswerte des Kunststoff-Ventils sind im Löscheinsatz zu 100 Prozent vergleichbar mit der Metallausführung. Gleichzeitig ist der Kunststoff auch resistent gegen aggressive Löschmittel mit hoch gesättigten Salzlösungen. Diese hatten bisher eine aufwändige Spezialbeschichtung der Metallventile erforderlich gemacht. Die Qualität und Robustheit des Kunststoffventils wurde in ausgiebigen Tests (Bewitterungstest, Temperaturwechseltest, UV-Bestrahlung) bestätigt. Schöner Nebeneffekt des Metallsubstituts: Der Kunststoffventilkörper ist wesentlich kostengünstiger. Über Hunold + Knoop Mit 34 prozessgesteuerten Kunststoff-Verarbeitungsmaschinen mit Zuhaltekräften bis 4000 KN, werden bei Hunold + Knoop Kunststofftechnik GmbH zur Zeit etwa 2.000 hochpräzise technische Funktionsteile aus Gummi, Kunststoff und Gummi-Metall-Verbindungen hergestellt. Die Entwürfe von derzeit etwa 150 Kunden im In- und Ausland werden konstruktions- und materialgerecht in Formen und Werkzeuge umgesetzt und im Spritzgussverfahren gefertigt. Ein Betriebsdatenerfassungs-System (BDE-System) mit visualisiertem Leitstand und eine computerunterstützte Qualitätsüberwachung (CAQ-System) nach den Richtlinien der DIN EN ISO 9001:2000 (QM) sowie Rohstoff- und Materialprüfeinrichtungen sichern den Qualitätsstandard. Die eigene 3D-CAD-Konstruktion und der eigene Werkzeug- und Formenbau (3D-CAM) tragen zu dieser kontinuierlich hochwertigen Fertigung bei. Zudem verfügt Hunold + Knoop über eine eigene Drehteile- und Langdrehteilefertigung zur Herstellung präziser Wellen und Achsen. |
Hunold + Knoop Kunststofftechnik GmbH, Geseke
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