| 10.09.2009 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Nach sattem Umsatzplus in 2008 auf 7,5 Millionen Euro (2007: 4,2) verzeichnet die Tartler GmbH (www.tartler.com), mittelständischer Hersteller von Misch- und Dosieranlagen für die Kunstharz- und Silikon-Verarbeitung, trotz Konjunkturtief weiteres Wachstum. In diesen Tagen nimmt das Unternehmen eine neue Montagehalle in Betrieb und stellt weitere Mitarbeiter ein. Verdoppelte Produktionskapazitäten Rund eine halbe Million Euro investiert hat Anlagenbauer Tartler in den Bau einer zweiten Montagehalle, die kurz vor der Inbetriebnahme steht. Damit verdoppelt der Hersteller von Misch- und Dosieranlagen für die Kunstharz- und Silikon-Verarbeitung seine Produktionskapazitäten am Standort Michelstadt auf 1.000 Quadratmeter. Vorgesehen ist die Halle, in der auch ein neuer Acht-Tonnen-Kran steht, für die praktische Umsetzung von Aufträgen mit besonderer Geheimhaltung. „Die Einrichtung eines vom übrigen Montagebetrieb abgeschotteten Produktionsbereichs war erforderlich, weil uns immer mehr Kunden als Entwicklungspartner einsetzen. Außerdem arbeiten wir zunehmend für Branchen, in denen der Wettbewerbsdruck steigt, wie etwa Windenergie oder Automobilindustrie. Da lassen sich die Kunden nicht gerne in die Karten schauen“, erläutert Firmenchef Udo Tartler (39). Erhöhte Nachfrage und neue Mitarbeiter Die Investition in die neue Montagehalle bringt darüber hinaus den ungebrochenen Optimismus des mittelständischen Familienunternehmens zum Ausdruck. „Mit den erweiterten Produktionskapazitäten sehen wir uns gerüstet für den heißen Herbst. Vor allem aus der Bauindustrie, aus der Windkrafttechnik sowie aus den Bereichen Forschung und Entwicklung erwarten wir für die kommenden Monate eine deutlich erhöhte Nachfrage nach unseren Mehr-Komponenten-Anlagen“, sagt Udo Tartler. In den letzten Wochen hat das Unternehmen außerdem neue Mitarbeiter unter Vertrag genommen. Laut Geschäftsführung werden noch weitere Einstellungen erfolgen. Eine wichtige strategische Maßnahme des Anlagenbauers war bereits der Ausbau des Standorts Haingrund (250 Quadratmeter) durch die Inbetriebnahme eines neuen Technikums Ende 2008. Es bietet Raum für Schulungen, Präsentationen sowie für Inbetriebsetzungen und Werksabnahmen. Zudem dient es als Werkstatt für Forschungsprojekte und Langzeit-Testreihen. In seinem Technikum hat Tartler die Möglichkeit, neben der laufenden Produktion die Entwicklungsarbeit in Sachen Anlagen-, Applikations- und Werkstofftechnik zu forcieren. Neue Anlagen in Planung Das Unternehmen plant laut Firmenchef Udo Tartler „eine komplett neue Generation von Nodopox-Anlagen“. Die Mehrkomponenten-Systeme der Nodopox-Baureihe mischen und dosieren Epoxydharze. Sie werden in vielen Branchen im Rahmen des Modell- und Formenbaus oder zum Auftragen von Dicht- und Klebstoffen eingesetzt. Bild: Entwickelt und montiert werden bei Tartler Ein- und Mehrkomponenten-Anlagen zum Dosieren und Mischen von Kunstharzen und Silikon. |
Tartler GmbH, Lützelbach
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