| 29.09.2009 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die österreichische Econ GmbH (www.econ.eu), Hersteller von Unterwassergranulieranlagen, erweitert nun ihr Spektrum um eine neu entwickelte Luftgranulierung, speziell für die Verarbeitung von Holz- und Naturfaser-Compounds (z.B. WPC).Die Verarbeitung von Wood-Plastic-Compounds auf konventionellen Unterwassergranulierungen ist aufgrund des Kühl- und Transportmediums Wasser mit einem erheblichen Trocknungsaufwand für das Granulat verbunden. Vor allem, wenn der Holz- oder Naturfaseranteil bei über 50% liegt, reichen die üblichen Trocknungsmethoden oft nicht aus, um zufriedenstellende Trocknungsgrade zu erreichen. Ziel der Entwicklung einer neuen Granulierung war daher, Luft als Kühl- und Transportmedium für das Granulat einzusetzen, um den Trocknungsaufwand von vorne herein zu eliminieren und gleichzeitig die Vorteile der speziellen ECON-Unterwassergranuliertechnik (thermisch getrennte Lochplatte)zu nutzen. Bei der thermisch getrennten Lochplatte ist die Schneidfläche vollständig isoliert (also unbeheizt) vom restlichen Granulierkopf angeordnet. Diese Isolierung stellt zum Einen ein einheitliches Temperaturprofil in den Strömungskanälen sicher und sorgt gleichzeitig für eine kühle Oberflächentemperatur an der Schneidfläche. Das Resultat ist ein sehr gleichmäßiger Schneidvorgang und ein erleichterter Abtransport der Granulate unmittelbar von der "kühlen" Schneidfläche, ohne Ketten- oder Agglomeratbildung. Die seit über einem Jahr laufende Produktion bei einem Kunden zeigt die Möglichkeiten der neuen ECON-Luftgranulierung deutlich auf. So werden verschiedene Rezepturen (z.B. PP / Holz, PS / Holz, PP / Papierfaserreststoff, PP / Holz / CaCO3) erfolgreich verarbeitet. Je nach Formulierung und Füllstoffart lassen sich Durchsätze bis zu 400 kg/h realisieren. Es werden sowohl Spritzguss- als auch Extrusionsqualitäten verarbeitet. Kombination mit der Unterwassergranulierung Das modulare Anlagenkonzept (Funktionsmodule) der Luftgranulierung gestattet eine Kombination mit der ECON-Unterwassergranulierung. Ausgehend von der Granuliereinheit, kann diese mit den entsprechend erforderlichen Komponenten (Prozesswasser- & Trocknungssystem, Verrohrung), sehr einfach zu einer Unterwassergranulierung umfunktioniert werden. Damit steht ein sehr flexibles Granuliersystem für verschiedene Anwendungsbereiche zur Verfügung. Je nach Produkt, Durchsatz bzw. Formulierung wird entweder Luft- oder Wasser als Trägermedium eingesetzt. Schnelle Umrüstzeiten erhöhen die Flexibilität und garantieren eine hohe Anlagenverfügbarkeit, um unterschiedliche Kundenaufträge rasch abwickeln zu können. Die neue ECON Luftgranulierung mit der Darstellung als Kombination mit der ECON-Unterwassergranulierung wird zentrales Thema der ECON-Messe Präsentation auf der FAKUMA sein. Bild: Luftgranulierung, modulares Anlagenkonzept als kompakte fahrbare Einheit – kombinierbar mit der ECON Unterwassergranulierung. FAKUMA 2009, Friedrichshafen, 13.-17.10.2009, Halle A6, St. 6109 |
Econ GmbH, Weißkirchen/Traun, Österreich
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